Archiv für November 2007

Themen im Stadtentwicklungsausschuss – November 2007

25. November 2007

Ausbau der Konrad-Adenauer-Str.

Im nächsten Stadtentwicklungsausschuss wird die Entscheidung getroffen, was wird mit der Konrad-Adenauer-Straße. Wir sind für einen bzw. für mehrere Kreisverkehre an der Konrad-Adenauer-Straße. Wir verfolgen schon seit mehreren Jahren den verstärken Verkehr auf diese Straße, deswegen sind wir auch für einen vierspurigen Straßenverkehr bzw. eine andere Aufmalung der Straßenabgrenzungen. Wir stellen immer mehr fest, dass hier ein Beigeordneter den Verkehr noch nicht gesehen hat.

Erweiterung „Im Berge Ost“

Was hat die Verwaltung für diese Planungen schon ausgegeben? In anderen Abteilungen wird das Geld gespart und hier mit den vollen Hände ausgezahlt. Wer ist dafür verantwortlich?

Neues Medizin Zentrum

Das Land NRW will im Ruhrgebiet die Kompetenz für Gesundheit bündeln Wäre hier nicht eine weitere Möglichkeit für Lünen? Man könnte sich doch dafür bewerben! Hier könnte die Wirtschaftsförderung tätig werden. Lassen wir uns mal überraschen, was daraus wird.

Neues Kulturzentrum

Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Verwaltung und auch die SPD und CDU dieses Projekt verfolgt. Für die Stadt bedeutet dies 2 Mio Euro Kosten und die Folgekosten nicht eingerechnet. Erst wird laut Papier 15 Mio Euro eingespart und jetzt wieder mit vollen Händen hinausgeworfen.

Feuerwehrsuchplatz

Eine unendliche Geschichte hat die Stadt Lünen wiedermal erwischt. Wo soll die Feuerwehr hin? Für unsere Fraktion kann nur eine Fläche an der Gahmener Straße sein. Links oder Rechts ist doch egal. Wer ist dafür in der Verwaltung zuständig, dass es hier nicht weiter geht?

Schulbau in Lünen-Süd

Die Fraktion hat sich in mehreren Sitzung schon ausgesprochen, dass in Lünen Süd eine neue Schule notwendig ist. Aber nicht, wie die Verwaltung es sieht. Der Neubau ist bereits beim Kreis schon angemeldet, dass die Schule gebaut wird. Der Altbau sollte für den Schulbetrieb nicht benutzt werden.

Bordell in der Wethmarer Heide

Nach unseren Informationen sollte das Bordell wo anders gebaut werden. Warum wurde dies jetzt, wo anders angelegt? Es zeigt sich wiedermal, dass hier die Verwaltung nicht die richtigen Informationen weiter gibt. Das hat unsere Fraktion schon mehrmals festgestellt, dass keine Information weitergeben wurde, aber das müssen die entsprechenden Personen selber entscheiden . Warten wir mal ab?

Ansiedlung eines Gartencenters auf dem ehemaligen O+F Fläche

Was wird aus dieser Fläche? Warum legt die Verwaltung nicht ein Konzept vor bzw. lässt den Bau eines Gartencenters nicht zu. Ich glaube langsam müssen einige Köpfe fallen oder?


Veranstaltung der Stiftung Westfalen-Initiative in Dortmund

25. November 2007

Der Fraktionsvorsitzende Dieter God der STATT Partei und das Kreistagsmitglied Marc Elsbeck waren am vergangen Freitag auf einer Veranstaltung der Stiftung Westfalen-Initiative in Dortmund. Auf dem Podium waren der Oberbürgermeister von Dortmund, Herr Langemeyer, Oberbürgermeister von Hamm, Herr Hunstiege, der Leiter des Kommunalverbandes Herr Klink, die Moderation machte Herrn Erdmann Linde vom WDR.

Bei dieser Veranstaltung ging es um die Zugehörigkeit von Dortmund, Kreis Unna, Hamm zum Ruhrgebiet. Wie fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger zum Ruhrgebiet? Im nächsten Jahr wird dann auf dem politischen Bankett über die Zukunft des Ruhrgebietes entschieden. Wie fühlt sich der Lüner Bürger? Es ging auch um die Regierungsbezirke Arnsberg, Münster und Düsseldorf. Die STATT Partei Die UNABHÄNGIGEN hält schon seit mehr als 10 Jahre die Regierungsbezirke für überflüssig. Hier sollte die Städte und Kreise mehr Kompetenz erhalten. Natürlich auch mit dem entsprechenden Geldleistungen bzw. Transferleistungen und nicht wie auch die jetzige Landesregierung CDU/FDP alles nach unten schiebt und die Zeche zahlt die Stadt bzw. der Bürger.

Wir werden diese Entscheidungen verfolgen.


STATT Partei DIE UNABHÄNGIGEN lehnen Diätenerhöhung ab

24. November 2007

Unverschämte Selbstbedienung der Bundestagsabgeordneten auch im Kreis Unna

Der Vorstand der bundesweiten STATT Partei hat die vom Deutschen Bundestag beschlossene Erhöhung der Abgeordnetendiäten um fast 10% scharf kritisiert.

“Die Reallöhne der Arbeitnehmer in Deutschland stagnieren seit Jahren. Gleichzeitig explodieren die Preise für Strom, Benzin und Lebensmittel. Empfängern von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe, die von den Preissteigerungen besonders hart betroffen sind, verweigert die Politik eine Aufstockung der Unterstützungsleistungen. Aber die Damen und Herren Volksvertreter genehmigen sich einen kräftigen Schluck aus der Diätenpulle, finanziert vom Steuerzahler”, so Dieter God, Stellv. Bundesvorsitzender der STATT Partei DIE UNABHÄNGIGEN.

Die STATT Partei DIE UNABHÄNGIGEN fordern eine grundlegende Reform der Abgeordnetenbezahlung. Die Parlamentarier des Deutschen Bundestages dürfen zukünftig nicht mehr selbst über die Höhe ihrer Bezüge befinden und damit in eigener Sache entscheiden. Vielmehr muß der Bundespräsident Herr Köhler als Vorsitzender einer Expertenkommission jährlich die angemessene Höhe der Diäten festlegen. Hier ist der Bundespräsident mal gefordert, sich vor der grossen Koalition zu widersetzen. Ausserdem haben die Abgeordneten zukünftig selbst für das Alter vorzusorgen. Die heute gewährte Vorsorgepauschale, die es zukünftig bereits nach einem Jahr Parlamentszugehörigkeit und nicht wie bislang erst nach 8 Jahren geben soll, ist zu streichen. Heute muss ein normale Bürgerin und Bürger dafür 30 bis 40 Jahre arbeiten um diesen Betrag als Rente zu bekommen.

Darüber hinaus muss es den Parlamentariern im Deutschen Bundestag und in den Landtagen endlich untersagt werden, neben ihrem Mandat Nebentätigkeiten auszuüben. Laut Bundestagsverwaltung gehen derzeit 142 Bundestagsabgeordnete einer bezahlten Zusatzbeschäftigung nach. Sie erzielten damit in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres Einkünfte in Höhe von 5,8 Millionen Euro. Aus Sicht der STATT Partei sind diese Nebentätigkeiten ein politischer Skandal, denn sie schaffen Doppelloyalitäten und unterhöhlen so die Unabhängigkeit der Volksvertreter. Außerdem hindern sie den einzelnen Abgeordneten daran, sich seinen parlamentarischen Aufgaben in zeitlich angemessenem Umfang zu widmen.

Dazu Dieter God: “Die Parlamentarier in Berlin haben sich die Diäten kräftig erhöht, ihre zahlreichen Privilegien aber unangetastet gelassen. Für den einfachen Bürger, dessen Geldbeutel sich wegen der drastischen Preissteigerungen immer schneller leert, ist diese Selbstbedienung nicht mehr nachvollziehbar. Über die wachende Politikverdrossenheit in unserem Land sollte sich deshalb niemand wundern.”