Neue Technologie / Kraftwerksbau

13. Januar 2008

Die STATT Partei DIE UNABHÄNGIGEN hat sich in den letzten Monaten mit dem Thema, Kraftwerksbau beschäftigt. Es stellt sich immer mehr heraus, dass der Kraftwerksbau nicht nach den neusten technischen Entwicklungen berücksichtigt werden. Hier war im letzten Jahr die Entscheidung wohl falsch, ein Kraftwerksbau zuzulassen. Die große Koalition mit der SPD und CDU und Bürgermeister hat dies im stillen Kämmerlein (Stadtwerke Lünen) ausgeheckt. Wir sind schon heute gespannt, wenn im nächsten Jahr die Kommunalwahlen sind und viele Sitze die beiden Fraktionen noch erhalten werden.

Wir begrüssen, dass in ein Konzept für die Energiesparmaßnahmen eingebracht wurden. Wir müssen die Zukunft wohl selbst in die Hand nehmen. Hier sind auch neue Technologien und Entwicklung für den Wirtschaftsbereich und für Arbeitsplätze wichtig.

Schauen wir doch einmal in das Heft „Welt der Wunder“ 1/2008. Gibt es bald Sturm-Strom? In einem Bericht des kanadischen Ingenieur Louis Michaud entwickelte Kraftwerke aus künstlichen Tornados. Durch eine kilometerhohe und ca. 200 Meter breite Luftsäule sollen tausende Haushalte mit Strom versorgt werden. Der sogenannte „Atmospheric Vortex Engine“ saugt heiße Luft durch eine Reihe von Düsen an seiner Unterseite und leitet sie nach oben. Ein Test des Systems wird erstmals im Frühjahr 2008 mit einem 3,60 Meter breiten Modell. Auch eine Möglichkeit für Lünen.

Lässt sich Treibhausgas in Kunststoff verwandeln?

Auch für Kunststoffprodukion wird nach alternativen Rohstoffen gesucht. Eine vielversprechende Idee hat das US-Unternehmen Novomer. Es nutzt das Treibhausgas CO2 zur Plastikherstellung. Ein Katalysator macht es dem cO2 möglich mit einer zweiten Chemikalie zu reagieren. Dabei entsteht Kunststoff, der sogar biologisch abbaubar ist. Prognosse: ersetzt zwei bis drei Prozent des Erdöls. Eine Idee auch für die Lüner Wirtschaft.

Tanken wir bald Metall?

Zink als Speicher für Sonnenenergie

Wasserstoff-Autos sind schon lange geplant. Das Gas kann in einer Brennstoffzelle Elektrizität erzeugen, die einen Elektromotor antreibt. Nur lässt sich Wasserstoff schlecht speichern. Nun gehen Forscher der ETH Zürich einen neuen Weg. Das Metall Zink setzt Wasserstoff frei, wenn es mit Wasser reagiert. Wir könnten in Zukunft Zink und Wasser tanken, daraus entsteht im Auto Wasserstoff für die Brennstoffzelle. Einziger Abfallstoff: Zinkoxid. Wenn das mit der von Brennspiegeln erzeugten Sonnenenergie erhitzt wird, entsteht wieder reines Zink. Prognose: ersetzt zwei bis drei Prozent des Erdöls.

Eine Idee auch für die Lüner Wirtschaft.


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