Sport in Lünen

26. Juli 2009

Die STATT Partei Lünen hat sich als eines der Ziele für die nächste Sitzungsperiode nach der Kommunalwahl 2009 gesetzt, die Sportstätten in Lünen zu sanieren und in einen zeitgemäßen Zustand zu versetzen.

Fußballplätze

Gerade bei den Fußballplätzen ist zur Zeit die Diskussion um Kunstrasenplätze in vollem Gange. Die Entscheidung für den TW Wethmar ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn der Verein versucht über ehrenamtliche Arbeit die Kosten so gering wie möglich zu halten, damit aus den Mitteln des Konjunkturpaketes II noch weitere Sportstätten ertüchtigt werden können.

Sporthallen

Die vorhandenen Turnhallen müssen in Hinsicht auf Wärmedämmung, Brandschutz und Heizkosten überprüft werden, dazu sollte ein Masterplan aufgestellt werden und in der Reihenfolge der Dringlichkeit abgearbeitet werden.

Eine weitere Möglichkeit, Sportstätten zu erhalten und gleichzeitig die Kosten zu senken, ist die Übergabe der Sporthätten in Vereinshand. Ein gutes Beispiel dafür sind die Ringer aus Lünen-Süd, die die kleine Halle an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule übernommen haben und gleichzeitig der Schule die Möglichkeit geben, die Halle tagsüber zu nutzen.

Unrentable und überalterte Sportstätten und -plätze sollten geschlossen werden. Die Erlösen der Vermarktung sollten 1:1 in den Erhalt und Sanierung der bestehenden Plätze investiert werden, damit diese den modernen Normen entsprechen.

Nach viele Jahren kommt jetzt endlich der Neubau der Dreifach-Turnhalle am Schulzentrum Altlünen. Die Realsierung hat sich über Jahre hingezogen und ist auch damit begründet, dass die Stadt Lünen Nothaushaltsgemeinde war und in ihren Ausgaben mehr als eingeschränkt.

Finanzsituation

Die Stadt Lünen und alle politischen Parteien müssen die Finanzen der Stadt im Auge behalten, denn bei den geplanten Investitionen, wird es nicht mehr lange dauern, dann ist Lünen wieder eine Nothaushaltsgemeinde. Deshalb favorisieren wir das Sponsoring von Sportstätten. So könnten Firmen gegen Bezahlung einer Sportstätte ihren Namen geben.

Solaranlagen

Die Dachflächen der bestehenden Sporthallen müssen auf Tragfähigkeit von Solaranlagen geprüft werden und die Erlöse aus dem Solarstrom könnten bei der Unterhaltung der Sportstätten helfen.

Zentralbad

Nach Fertigstellung des Zentralbades haben die Lüner Bürgerinnen und Bürger eine moderne und nach neuesten energietechnischen Vorgaben erbautes Schwimmbad. Durch die Aufgabe der alten und maroden Bäder, wird ein Teil der Kosten refinanziert. Berücksichtigt werden sollte, dass neben dem Schul- und Vereinssport auch Senioren und Behinderte, sowie muslimische Frauen die Möglichkeit erhalten das Zentralbad zu nutzen. Für die Senioren und Behinderten sind Treppen in die Becken zu integrieren.


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