Heimatscheck Lünen Dieter God Nordrhein-Westfalen Wer ist nach Lünen zugezogen?

29. Dezember 2022

 

Heimatscheck    29.12.2022

Wer kennt Lünen an der Lippe?

Eine Stadt oder ein Stadtteil einer grossen Stadt?

Wer wohnt immer in Lünen?

Wer ist nach Lünen zugezogen?

Dies ist vielleicht ein Projekt auch für andere Städte.

 

Vorwort:

In den letzten Jahrhunderten und in der heutigen Zeit haben sich viele Personen mit der Lüner Geschichte und der Ortsteile befaßt. Es sind einige Bücher von diesen Personen veröffentlich und verfaßt worden.

Da die Daten schon vorliegen, habe ich die Texte dort entnommen.

 

Die Namen sind Georg Spormecker, Fredy Niklowitz, Wilfried Heß, Wingolf Lehnemann und Franz Nigge u.a.

 

Einen besonderen Dank an Frau Eva Holtkamp aus Waltrop. Sie hat viele Familien in fast 30 Jahren zusammengetragen. Seitdem besteht ein reger Austausch mit ihr.

 

In diesem Projekt möchte ich den Zuzug der Familien zu den vermutlichen (in 2022) alten Familien oder Kotten in Lünen, Lünen-Süd und den Ortsteilen aufzeigen.

 

Die Geschichte von Lünen fängt hier jetzt an. Wie ist der Name der Stadt entstanden?

 

Die Deutung des Namens „liunon“ ist in der Topographie zu suchen. Das Wort bedeutet Anhöhe, Schutz, Sudenliunon war also die südliche, Nordliunon die nördliche Anhöhe über dem Lippehochwasser. Tatsächlich liegt die St. Marienkirche mit der Lüner Altstadt wesentlich höher als die südlich der Lippe gelegene Lüner Innenstadt. Andere Namensdeutungen scheinen nicht richtig zu sein.

 

Von der Bauerschaft zum Kirchdorf

Im Zuge des kirchlichen Organisationsausbaues erfolgten dann bald nach 900 zahlreiche Kirchengründungen, darunter wohl auch in Lünen. Um 950 darf man vielleicht eine Kapelle in Lünen auf dem Nordufer der Lippe annehmen.

Die Gründung der Kirche geschah in den meisten Fällen in der Weise, dass ein vermögender Grundherr, in Lünen das Domkapitel zu Münster, einen zentral gelegenen Hof zum Bau und zur Ausstattung einer neuen Kirche bestimmt.

So wurde, denn auf dem Hof, der hoch über der Lippe lag, eine Kirche als „Eigenkirche“ des Münsterischen Domkapitels erbaut. Diese Beziehung besagt, dass der Grundherr alle Rechte an der Kirche für sich beanspruchte, das heißt, er konnte die Einkünfte für sich verwenden und er ernannte auch den Pfarrer.

Die umliegenden Ländereien des Hofes, etwa die heutige Altstadt, wurden zur Ausstattung der neuen Kirche verwandt. Dadurch war dieses Gelände aus der Bauerschaft Südlünen herausgenommen und bildete eine „Dorfbauerschaft“, die sich zur festen Stadt Lünen an der Lippe entwickelte.

Die erste Kirche in Lünen an der Lippe, wohl ein Fachwerkbau, machte im Jahre 1018 einem steinernen Gebäude Platz, dessen wuchtiger Turm diese Zahl eingemeißelt trug und der bis 1894 stand.

In den schweren kriegerischen Auseinandersetzungen der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die Kirche zweimal zerstört. Um 1300 erfolgte dann der Bau der frühgotischen Hallenkirche St. Marien, die 1894 abgebrochen wurde. An ihrer Stelle erhebt sich jetzt die neugotische Basilika des Architekten August Rincklake.

Bis zum Jahre 1180 gehörte das Bistum Münster zum sächsischen Herzogtum. Als Heinrich der Löwe seine westfälischen Länder verlor, wurde Lünen Grenzstadt. Nördlich der Lippe übte der Bischof von Münster die Herzogsgewalt aus, südlich des Flusses der Erzbischof von Köln. Der Flussübergang ließ die Sicherung Lünens geraten erscheinen. Einige Daten stützen die Bedeutung des Ortes: 1190 erhält er eigene Maße, 1195 ist ein Markt belegt, im gleichen Jahr wird in Lünen Zoll erhoben, 1215 hat Lünen ein eigenes Gericht. Dreimal wird Lünen als Versammlungsort der westfälischen Adeligen genannt (1215,1219 und 1220).

Lünen hatte sich also in vier Jahrhunderten von der Bauernschaft zu einer kleinen befestigten Stadt entwickelt, die für die nähere Umgebung durchaus Bedeutung hatte.

Die Grafen von der Mark hatten ihren Besitz südlich der Lippe ausgedehnt. Sie waren zu einer starken Macht geworden, obwohl ihr Landesherr, der Erzbischof von Köln, selbst die volle Gewalt im südlichen Westfalen anstrebte.

Seit dem frühen 13. Jahrhundert stießen an der Lippegrenze münsterische und märkische Interessen aufeinander.

Lünen kam um 1300 unter ungeklärten Umständen in märkischen Besitz. Der Kampf um den einst münsterischen Besitz Lünens entbrannte unter den Grafen Engelbert I. und noch mehr unter Engelbert II. (1308-1328). Über den endgültigen Besitzanspruch entschied nach langen Auseinandersetzungen ein Schiedsgericht, das dem Grafen von der Mark das Befestigungsrecht an der Stadt zubilligte. Trotzdem blieb die Stadt auf dem Nordufer für den Märker ein unsicherer Besitz und Platz, wegen des leicht abzuschneidenden Lippeübergangs. Graf Adolf IV. von der Mark (1328-1347) gab deshalb die Stadt auf und verlegte sie in den Jahren 1336-1341 auf das Südufer des Flusses in längst märkisches Territorium.

Das Siegel der Stadt wird um 1320 belegt, das einen nach rechts gewendeten, steigenden Löwen zeigt. Vielleicht ist der märkische Löwe Vorbild für das Lüner Siegelbild gewesen. Im 16. Jahrhundert wird das Wappen der Stadt Lünen, der rote Löwe im goldenen Feld, erstmals erwähnt.

Lünen wird verlegt

Der ausgesuchte Platz für die Stadt war von strategischem Gesichtspunkt her gut: Im Norden bildete die Lippe, im Süden und Westen der Fluss Seseke eine natürliche Grenze und im Osten war das Gelände sumpfig und wurde oft überschwemmt. Allerdings drang das Hochwasser der Flüsse auch in die neue Stadt ein und wirkte oft verheerend, denn das Südufer der Lippe liegt wesentlich niedriger als das Nordufer.

Bis auf wenige Gebäude (Kirche, Pastorat und einige Wohnhäuser) wurde Lünen abgebrochen und auf dem Südufer der Lippe neu erbaut. Abbruch und Wiederaufbau waren der Holzbauweise wegen nicht besonders schwierig. Selbst die Stadtmauer wanderte über die Lippe.

Die Übersiedlung hatte insgesamt vier Jahre gedauert. Nach Abschluss der allgemeinen Bauarbeiten gab 1341 Graf Adolf IV. von der Mark seiner neuen Stadt Stadtrechte nach dem Vorbild der Stadt Hamm. Bereits im Jahre 2016 feierten wir das 675. Stadtjubiläum. Das Stadtrechtsprivileg ist in zweifacher Ausfertigung (Latein und Deutsch) erhalten.

Drei Tore führten in die Stadt, im Norden das Lipptor, im Süden das Stinentor – später Christinentor (heute steht dort ein großes Wohnhaus) genannt – und im Westen das Steintor. Die Tore waren ständig von Wächtern besetzt und wurden bei Einbruch der Dunkelheit geschlossen.

Einen besonderen Schutz erforderte die Stadt im Norden, denn hier lag fremdes Gebiet am nächsten. Deshalb sicherte ein zweites Lippetor auf dem Nordufer des Flusses, die Brücke.

Die älteste Straße Lünens ist die Lange Straße, die sich vom Lipptor bis zum Christinentor hinzog. Der Mittelteil der Lange Straße ist heute eine Fußgängerzone. Dort finden auch Veranstaltungen aller Art statt.

Das Rathaus der Stadt befand sich auch auf der Lange Straße. Ein neues Rathaus wurde westlich von der Lange Straße gebaut und 1960 der Bestimmung übergeben. Zur Einweihung kam der damalige Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt. Das alte Rathaus wurde im Jahre 1847 abgerissen. Neben dem alten Rathaus steht noch die evangelische St. Georg Kirche heute.

Die St. Marien Kirche war aufgrund des Gnadenbildes (Maria) ein Wallfahrtsort. Im Umkreis der Kirche lebten nur der Küster, der Müller und einige Familien. Dieser Bezirk war dann die sogenannte „Altstadt“. In diese Kirche gingen dann die Bewohner der drei münsterischen Bauerschaften Alstedde, Nordlünen und Wethmar.

 

Die Marienverehrung:

Bereits im Jahre 1319 wurden Reliquien genannt, die verehrt werden. Die meisten Pilger erreichten in der Pfingstwoche Lünen. Während der „Pfingsttracht“ fand in der Altstadt ein Markt statt. Die Verehrung hielt bis ins 18. Jahrhundert an. Im 20. Jahrhundert lebte die Wallfahrt zeitweilig wieder auf.

 

Stadt Lünen im Amt Lünen

Nach dem Sieg über Napoleon 1813 und der Neugründung der preußischen Provinz Westfalen 1815 mit den Regierungsbezirken und Landgemeinden wurde Lünen Bestandteil des Regierungsbezirks Arnsberg im Landkreis Dortmund.

Außer der Stadt Lünen, die damit ihre städtische Selbständigkeit verlor, gehörten folgende Landgemeinden zum Amt Lünen:

Altenderne-Oberbecker, Altenderne-Niederbecker, Kirchderne, Hostedde, Gahmen, Horstmar, Becklinghausen, Eving, Holthausen, Lindenhorst, Brambauer, Brechten und Lippholthausen. Einige dieser Gemeinden wurden etwa 100 Jahre später in den Stadtverband Lünen eingegliedert.

Lünen war wichtiger Verkehrsknotenpunkt und besaß eine Poststation als „Postwärterei“ für einen größeren Bezirk.

Im Zuge der allgemeinen Verkehrserschließung war für Lünen ein Ereignis von ausschlaggebender Bedeutung: die Schiffbarmachung der Lippe. Dadurch wurde Lünen zum Hafen für den weiteren Umkreis und erfuhr nach dem Einlaufen des ersten Lastkahnes im Jahre 1823, der noch von Pferden gezogen wurde, starken wirtschaftlichen Aufschwung.

Im Jahre 1832 (1832-2022 = 190 Jahre) wurde für die katholischen Kinder, die auf der Südseite der Lippe wohnten, in den Räumen der Gastwirtschaft Wortmann an der Lange Straße die erste eigene Schule eingerichtet.

1838 (1838-2022 = 188 Jahre) erhielt Lünen einen Getreide- und Gemüsemarkt, der an jedem Dienstag (der heute immer noch dort) stattfindet. Der Marktbetrieb entwickelte sich so gut, dass bereits drei Jahre (1841) später ein weiterer Markttag eingerichtet wurde und jeden Freitag durchgeführt wird.

 

Im Jahre 1865 wurde das Marienkrankenhaus von Pfarrer Urban von Wieck eingerichtet. Schon im Jahre 1866 kam es zur Cholera-Epidemie. 23 Todesopfer forderte die Krankheit.

Im Jahre 1872 wurde das Postamt eröffnet.

Am 15. Juni 1875 (1875-2022 = 147 Jahre) wurde die Bahnstrecke Dortmund-Lünen-Dülmen in Betrieb genommen.

Am 1.Oktober 1879 erschien mit der Lüner Zeitung zum ersten Male eine örtliche Zeitung. Heute gibt es nur 1 Tageszeitung (Ruhr-Nachrichten) und am Samstag den Lüner Anzeiger.

Die alte Marienkirche wurde 1895 abgebrochen, weil sie der angewachsenen Gemeinde zu klein geworden war. Bereits im Jahre 1896 wurde ein neugotische Gotteshaus eingeweiht.

Lünen wird zu Bergbaustadt

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts schoben sich die Fördertürme der Kohlenzechen immer weiter nordwärts, um auch beiderseits der Lippe Stellung zu beziehen. In den neunziger Jahren gingen die Schachtanlagen von Preußen (I in Gahmen und II in Horstmar), die bereits in den siebziger Jahren abgeteuft worden waren, in Betrieb. 1907 bis 1910 wurde die Zeche Victoria auf dem Wüstenknapp am Nordostrand der Stadt abgeteuft. Diese Schachtanlage begann 1911 mit der Kohleförderung. Mein Vater Alfons God hat ab 2. August 1948 bis 31. Oktober 1963 als Bergmann, später als Hauer, dort gearbeitet. Im Jahre 1964 wurde die Zeche geschlossen. Auf dieser Fläche soll bis 2027 eine Forensik in Höhe von 90 Millionen Euro entstehen. Mit der Zeit werden die Kosten noch steigen. Dieses Thema wurde viel diskutiert.

 

Die einheimische Bevölkerung ist seit der Reformation vorwiegend evangelisch. Das Verhältnis verschob sich nach der Zuwanderung aus den katholischen Bereichen langsam zugunsten der Katholiken. Heute ist das Verhältnis ausgeglichen. In den letzten Jahren vollzieht sich eine Austrittswelle bei beiden Religionsgruppen.

Mit dem neuen Jahrhundert war Lünen zur Bergbaustadt geworden. Aber neben dem Bergbau bestimmte weiterhin die Eisenindustrie die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Lünen an der Lippe.

Im Jahre 1905 war die Straßenbahnverbindung zwischen Dortmund (über Lünen-Süd) und Lünen fertiggestellt. Die Endstation der ersten Straßenbahn war die Wirtschaft Körwer auf der Lange Straße. Bereits im Jahre 1909 wurde die Straßenbahn bis zu den Bahngleisen an der Münsterstraße weiterverlegt.

Mit dem Lippe-Seiten-Kanal (1914) und den Eisenbahnlinien Hamm – Osterfeld (1905) und Dortmund – Lünen – Münster (1928 einspurig) entstanden neue Verkehrsverbindungen. Seit Jahren wird beim Bund überlegt, ob nicht eine zweite Bahnspur von Lünen nach Münster gebaut wird.

Im Jahre 1916 wurde im  neu errichteten Kupferwerk (heute Aurubis)   das „rote Metall“ (Kupfer) gewonnen.

Notgeld

Notgeld von 12. April 1921 Original

Die politische Entwicklung

Mit dem Zusammentreten der ersten Stadtverordnetenversammlung 1843 im Ratssaal des Rathauses wurde die bis dahin praktizierte französische Marienordnung abgelöst.

Im Jahre 1847 musste das alte gotische Rathaus wegen Baufälligkeit abgebrochen werden. An seine Stelle trat ein Neubau, der bis 1968 stand.

An der jetzigen Stelle steht heute ein Geschäft.

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wählte man in Lünen die Stadtvertretung nach dem Dreiklassen-Wahlrecht. das auf der Steuerleistung der Gemeinden beruht. Das Gesamtsteueraufkommen wurde durch drei geteilt und ergab mit jedem Drittel eine Steuer- oder Wahlabteilung, welche je ein Drittel der Gemeinde – oder Stadtverordneten wählte. Wenn der ersten Steuerklasse beispielsweise nur zehn Steuerzahler angehörten, so besaßen diese zehn Wähler das gleiche Stimmrecht wie zum Beispiel 90 der zweiten oder 800 der dritten Klasse. Theoretisch war es sogar möglich, dass die erste Klasse nur aus einem Wähler bestand. Der beste Steuerzahler hatte relativ das größte Stimmrecht.

Im Jahre 1863 wurde der Wevelsbach als Grenzverlauf zwischen den Gemeinden Altlünen und Lünen erneut festgelegt. Diese Grenze galt bis zur Eingemeindung nach Lünen im Jahre 1975. Ihre Stellung als Grenzstadt in Westfalen hatte Lünen bereits 1802 verloren, als das Bistum Münster an Preußen fiel.

Die Bestrebungen zur Rückerlangung kommunaler Selbständigkeit fanden am 1. Januar 1874 ihre Erfüllung, als die Stadt aus dem Amtsverband ausschied und amtsfrei wurde. Sie erhielt die Stadtrechte nach der Städteordnung vom 19. März 1856 und unterstand dem Landrat des Kreises Dortmund.

Die Trennung zwischen dem Amt und der Stadt war nach außen hin kaum wahrzunehmen, denn bis zum Jahre 1891 hatte die Amtsverwaltung ihren Sitz im Lüner Rathaus, dann wurde sie nach Kirchderne verlegt.

Das Jahr 1905 brachte die Auflösung des Amtes Lünen. Die restlichen Gemeinden wurden in die Ämter Derne und Eving eingegliedert.

Am 1. April 1912 wurde das neu erbaute Amtsgericht seiner Bestimmung übergeben.

Im Jahre 1913 kaufte die Stadt Lünen für 1,7 Millionen Mark das Schloss Buddenburg und den dazugehörigen Landbesitz in Lippholthausen.

Es wurden gleichzeitig Verhandlungen aufgenommen, die zu einem Eingemeindungsvertrag führten, der zum Anschluss der Landgemeinde Lippholthausen an die Stadt Lünen am 1. Juli 1914 führte. Dies war die erste Eingemeindung, der noch 4 (5) weitere folgten bis 1975. Die gesamte Stadt verlor ihre Kreisfreiheit und wurde als größte Stadt des Kreises Unna zum Kreis Unna eingegliedert.

 

Im Jahre 1921 wurde auch ein Notgeld der Stadt Lünen zu 10-, 20- und 50 Pfennig-Scheinen ausgegeben. Auf dem 50 Pfennig-Schein ist die erste Hebamme von Lünen, Frau Rump (Verwandtschaft Stolzenhoff) abgebildet.

 

Die Stadt Lünen zur Zeit des Nationalsozialismus

Die Weimarer Republik war großen Belastungen ausgesetzt. Jahrelange Hetze von rechts und links, große wirtschaftliche Not und Mangel an politischer Bildung bei der Mehrheit des deutschen Volkes führten zu einer Entwicklung, die 1933 den Nationalsozialismus zur Macht brachte.

 

Am 31. Januar 1933 hatte die alte Stadtverordnetenversammlung ihre letzte Sitzung durchgeführt. Mit der letzten Provinzial- und Gemeindewahl am 12. März 1933, bei der die Nationalsozialisten in Lünen nur 25 % der Stimmen erhielten, war auch das Ende der Demokratie und der Lüner Selbstverwaltung gekommen.

Durch die Bestimmungen des neuen Gemeindegesetzes vom 15. Dezember 1933 und die Deutsche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat in der kommunalpolitischen Ordnung der Stadt Lünen eine grundlegende Änderung ein, Magistrat und Stadtverordnetenversammlung hatten aufgehört zu bestehen. Alleiniger Führer und Verantwortlicher der Verwaltung wurde der Oberbürgermeister, dem ein beratender Ausschuss mit dem NS-Kreisleiter an der Spitze beigegeben wurde. Damit drang die Diktatur bis in die kleinste Verwaltungszelle, es herrschte das „Führungsprinzip“, die absolute Hoheit von Staat und Partei.

Als am 9. November 1938 die „Kristallnacht“ über Deutschland hereinbrach, versuchten Terrortruppen der SA und SS auch in Lünen die Jüdische Synagoge an der Kirchstraße mit Feuer zu vernichten. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Synagoge von Bomben getroffen und zerstört.

 

Danach ist es nur noch wenigen jüdischen Mitbürgern gelungen, das Ausland zu erreichen. Es lässt sich heute nicht mehr feststellen, wie viele Opfer die Jüdischen Bürger während des Nazi-Terrors in Lünen zu beklagen hatten. Vor Beendigung des Krieges wurden alle amtlichen Unterlagen darüber vernichtet. Seit einigen Jahren werden an Stellen, wo jüdische Bürger gewohnt haben, zur Erinnerung an Jüdisches Leben in Lünen „Stolpersteine“(Gedenksteine) mit ihren Namen vor dem Gebäude in den Weg eingelassen. Diese Gedenkveranstaltungen, zuletzt am 13. Juni 2022 mit dem  jetzigen Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, werden durch die Bürger wahrgenommen, So von rund  100 Zuschauerinnen und Zuschauern bei der Verlegung von 7 Stolpersteinen in der Lange Straße.

 

Lünen im Zweiten Weltkrieg

Der Ausbruch des Krieges am 1. September 1939 kam für die Bevölkerung nicht überraschend. Die ersten Bomben fielen 1940 in Brambauer, richteten aber noch keinen allzu großen Schaden an. Als im Frühjahr 1943 der Kampf um Stalingrad sein bitteres Ende gefunden hatte und die deutsche Wehrmacht ihre Überlegenheit an den Fronten verlor, bekam auch Lünen den Krieg mit seinen furchtbaren Auswirkungen zu spüren. Mütter und Kinder wurden vorsorglich in die von

Bomben weniger bedrohten deutschen Ostgebiete evakuiert. Die beiden Lüner Oberschulen wurden Ende 1943 in der pommerschen Stadt Cammin untergebracht, wo der Schulbetrieb fortgesetzt wurde. Heute ist Kamin Pomorski eine Partnerstadt der Stadt Lünen. Vor stärkerer Zerstörung, wie sie zum Beispiel die Stadt Dortmund hinnehmen musste, blieb Lünen aber bewahrt.

Am 1. Ostertag 1945 standen die alliierten Truppen im Norden von Lünen, Was bis dahin noch nicht an Brücken und Verkehrswegen von den Bomben getroffen war, wurde jetzt von den zurückflutenden deutschen Truppen vernichtet. Nach tagelangem Artilleriebeschuss rückten amerikanische Einheiten von Westen her auf Brambauer vor und besetzten den Ortsteil am 5. April 1945. Am 10. April 1945 drangen US-Einheiten von Hamm her über Horstmar auf den Stadtkern vor und standen gegen 16 Uhr mit ihren Panzern vor dem Stadthaus. Am 11. April wurde mit Lünen-Süd auch der letzte Lüner Stadtteil der Krieg  beendet.

Die Gesamtzahl der Toten und Vermissten des Zweiten Weltkrieges beträgt für Lünen über 3000.

 

Wiederaufbau nach dem Krieg

Anfang Juni 1945 setzte die Militärregierung den Oberbürgermeister und den ersten provisorischen Gemeinderat ein. Der Gemeinderat war aber nur kurze Zeit tätig, er wurde Anfang 1946 von einem zweiten abgelöst. Am 21. Januar 1946 traten die von den zugelassenen Parteien, Organisationen, von den Kirchen und Gewerkschaften vorgeschlagenen Gemeindevertreter zu ihrer ersten Sitzung zusammen.

Eine grundlegende Änderung der Gemeindearbeit brachte die Revidierte Deutsche Gemeindeordnung vom 1. April 1946 mit sich. Sie stellte eine bloße Modifikation der Deutschen Gemeindeordnung von 1935 dar, aus der sie das „Führerprinzip“ ausmerzen und durch das demokratische Prinzip der Kollektivverantwortung ersetzen wollte. Neu war nach englischen Vorbild das monistische Verwaltungsprinzip. Alleiniges Verwaltungsorgan der Gemeinde ist die Ratsversammlung, die in sich Exekutive und Legislative vereinigt und die Ausführung ihrer Beschlüsse selbst überwacht. Alle Verwaltungstätigkeit gilt als nur vom Rat delegiert.

Am 13. Oktober 1946 fanden in der britischen Besatzungszone die ersten Kommunalwahlen statt. Lünen erhielt das erste freigewählte Parlament seit 1933. Die CDU erhielt mit 16 Sitzen die absolute Mehrheit, die SPD 13 Sitze und KPD 1 Sitz.

 

Eines der dringendsten Probleme nach Kriegsende war die Beschaffung von Wohnraum. Nicht nur für die einheimische Bevölkerung galt es den durch Zerstörung verlorengegangenen Wohnraum wiederzubeschaffen, sondern auch für die aus den deutschen Ostgebieten einströmenden Vertriebenen und Flüchtlinge mussten Unterkünfte bereitgestellt werden. Durch diese Zuwanderungswelle wuchs die Bevölkerung Lünens von 45 000 im Jahre 1945 innerhalb von zehn Jahren auf rund 70 000 an.

 

Im Jahre 1950 gab ein einen Austausch von Geländeflächen zwischen Lünen und Dortmund. Die Stadt hat dadurch 3 ha an Fläche und 195 Einwohner verloren.

Großbauten wie das Hallenbad 1954, das Heinz-Hilpert-Theater 1958 und schließlich die vielen Neu- und Erweiterungsbauten auf dem Schulsektor und dem Sport prägten das neue Stadtbild.

Nach der Freigabe der Fußgängerbrücke über die Kurt-Schumacher-Str. am 30. März 1968 wurde auch die neue Sporthalle im Stadtpark neben dem Hilpert-Theater an die Sportler übergeben. Diese Fußgängerbrücke wurde im Jahre 2018 abgerissen, weil sie marode war bzw. nicht gepflegt wurde. Jetzt geht man über die Ampelanlage ca. 200 m entfernt rüber.

1961 erhält die Stadt Lünen die Postleitzahl 4628.

 

Am 25. September 1964 besuchte der Arbeits- und Sozialminister Konrad Grundmann Lünen und eröffnete das Schwesternwohnheim des St. Marienhospitals.

Am 31. August 1965 kam der damalige Bundeskanzler Ludwig Erhard im Rahmen des Bundestagswahlkampfes nach Lünen.

Am 10. September 1965 besuchte der Bundeskanzlerkandidat Willy Brandt die Stadt Lünen.

Während der Berliner Woche vom 12. bis 19. März 1966 besuchte der Minister für Gesamtdeutsche Fragen und Vizekanzler Erich Mende Lünen.

 

Es gibt in fast allen Ortsteilen katholische und evangelische Kirchen. Seit 2008 hat die Selimye-Moschee in der Stadtmitte eröffnet

Lünen ist eine Hansestadt:

Im Jahre 1476 wurde Lünen Mitglied der Hanse. Wir können somit im Jahre 2026 ein 550-jähriges Jubiläum feiern.

 

Im Jahre 1980 erfolgte die Neugründung der Hanse mit der Partnerstadt Zwolle und der 1. Hansetag fand statt. Die Stadt Lünen war von Anfang an dabei. Etwas besonderes gibt es im Hansesaal der Stadt Lünen, dort gibt es Bilder aus den Hansestädten aus Norwegen, Schweden, Deutschland, Belgien, England, Schottland, Russland, Niederlande, Dänemark, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Frankreich und Finnland.

 

Der 2. Hansetag fand in Dortmund (1982) statt. Auf dem 25. Hansetag (2005) in Finnland war in der Mitgliederversammlung durch die falsche Annahme meiner Email an die Geschäftsstelle, der Antrag auf Ausrichtung des 39. Hansetages 2019 erfolglos. Dieser wurde durch lange und falsche Informationen wieder zurückgegeben. Dafür sprang dann die Stadt Pskow/Russland ein. Im Jahre 2033 (der 53. Hansetag) wäre diese Stadt Pskow/Russland wieder dran und Lünen könnte sich dafür bewerben.

 

Anlässlich des 675. Jubiläums der Stadt im Jahre 2016 fand die internationale Gemäldeausstellung „Das Lüner Hansetuch“ statt. Fast 50 Gemälde sind im   „Hansesaal“  ausgestellt.

Seit 2016 gibt es jährlich den Ehrenamtspreis, den Kulturamtspreis u. a. Max Raabe (Otto) geboren in Lünen und den Kulturförderpreis ab 2021.

 

Ein besonderes Highlight ist das Lüner Kinofest. das sich als „Fest für deutsche Filme“ versteht. Als Ehrengäste waren die Ministerpräsidenten Armin Laschet und die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft vertreten. Dieses Fest begann in dem kleinen Stadtkino „Lichtburg“ im Jahre 1990 und heute findet es im Cineworld mit fast 600 Plätzen statt. Seit 1997 gibt es den Filmpreis, die Lüdia. Ein Ebenbild gibt es auf dem Marktplatz vor dem Rathaus.

Die Landesgartenschau wurde im Jahre 1996 auf dem alten Gelände in Horstmar durchgeführt.

 

Partnerstädte:

Zwolle ist die niederländische Partnerstadt seit 1963.

Salfort (ist jetzt ein Vorort von Manchester) ist die englische Partnerstadt seit 1966.

Panevezys ist die litauische Partnerstadt seit 1989.

Demmin ist die mecklenburgische Partnerstadt seit 2000.

Kamin Pomorski ist die polnische Partnerstadt seit 2000.

Bartin ist die türkische Partnerstadt seit 2011.

 

Nächste überregionale Veranstaltungen in Lünen :

Im Jahre 2027 soll die Internationale Gartenausstellung auf der angrenzenden Fläche der alten Zeche Victoria I/II stattfinden. In diesem Rahmen habe ich als Vorsitzender der Vereinigung Lüner Briefmarkensammler von 1957 e. V. beim Bundesfinanzministerium eine Eingabe für eine Ausgabe einer Sonderbriefmarke zu dieser Ausstellung gemacht. Über die Ausgabe wird wohl erst 2025 entschieden.

 

Die politischen Aktivitäten von Lünerinnen und Lünern waren oder sind noch:

Wolfram Kuschke, Regierungspräsident von Arnsberg, Europaminister NRW 1998-2002, 2002-2004 Minister im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten NRW, 2004-2005 Minister für Bundes-, Europaangelegenheiten und Medien, Landesvorsitzender der Europa-Union NRW

Rainer Schmeltzer, MdL Arbeits- und Sozialminister NRW 30.9.2015-30. 6. 2017 ab 1. Juli 2022 zum 1.Vizepräsidenten des NRW-Landtages

Karola Geiss-Netthöfel, Vizeregierungspräsidentin von Arnsberg 2008-2011, ab 2011 Direktorin des Kommunalverbandes Ruhrgebiet

Michael Thews, seit 2013 Bundestagsabgeordneter u.a. im Umweltausschuss

Gewählt im Wahlkreis Lünen ab 2022:

Ina Scharrenbach, MdL aus Kamen, Ministerin für Bau, Heimatschutz und Kommunales und Gleichstellung 30.6.2015 – 29.6.2022, ab 29.6.2022 Ministerin für Bau, Heimatschutz und Digitalisierung –

 

 

Es gibt heute 14 Stadtteile sind: Lünen-Mitte, Altlünen, Wethmar, Alstedde, Brambauer, Becklinghausen, Lünen-Süd, Gahmen, Horstmar, Niederaden, Geistviertel, Lippholthausen, Osterfeld und Lünen-Nord.

Bürgermeister ab 1772-1896 Oberbürgermeister ab 1896 -1979 und wieder ab

1979 Bürgermeister

Johann Franz Heinrich Schultz 1772-1850

Alfred Bohlen 1851-1874

Robert Tamm 1875-1892

Eduard Saamann 1893-1895

Freiherr von Schenk-Schweinsberg 1895-1896

Ernst Becker 01.07.1896-30.06.1932

Hermann Schlegtendal 01.07.1932-27.11.1935

Dr. Curt Friedrich Heinrich Röding 15.03.1936-20.07.1937

Karl Theodor Lörbrocks 22.07.1937-1945

Josef Rensmann 16.04.1945-14.05.1945

Dr. Karl Johannes Greve 15.05.1945-19.02.1946

Dr. August Baumeister 05.04.1946-04.11.1948

Wilhelm Hüsing 25.10.1946-04.11.1948

Johann Laubrunn 04.11.1948-21.11.1952

Hermann Schmälzger 21.11.1952-24.09.1955

Adolf Stock 27.10.1955-14.02.1963

Heinrich Czerwinski 12. März 1963 – 28. November 1969

Hans-Werner Harzer 28.11.1969-19.10.1989

Kurt Denkert 19.10.1989-1994

Christina Dörr-Schmidt 1994-1999

Hans Wilhelm Stodollik 1999-21.10.2015

Jürgen Kleine-Frauns ab 21.10.2015

 

Das Schützenwesen in Lünen

Es gibt den Lüner Schützenverein von 1332 e.V. (2022= 690 Jahre alt)

Schützenverein Nordlünen-Alstedde von 1834 e.V. (2022=188 Jahre alt)

Schützenverein Niederaden von 1860 e.V. (2022=162 Jahre alt)

Schützenverein Wethmar e.V. gegr. 1900 (2022=122 Jahre alt)

Schützenverein Brambauer1894 e. V. (2022= 128 Jahre alt)

Schützenverein Lünen-Süd 1925 e.V. (2022=97 Jahre alt)

Es gibt auch einen Schützenkreis Lünen, gegründet am 1.1.1967 mit 23 Schützenvereinen

und einer Schießabteilungen.

 

Es findet auch ein Kreiskönigschießen in einem 2-jährigen oder 3-jährigen Wechsel statt.

Der 46. Westfälische Schützentag vom 20.10.-21.10.1995 fand statt.

Der 58. Westfälische Schützentag vom 12.10. – 13.10.2007 anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Schützenkreises fand statt.

 

Etwas Geschichtliches über die Ortsteile. Seit wann die betreffenden Ortsteile zu

Lünen gekommen sind:

  1. Eingemeindung am 1. Juli 1914 der Landgemeinde Lippholthausen
  2. Eingemeindung der drei Gemeinden Gahmen, Horstmar, Beckinghausen am 18. August 1923 durch Erlass des Preuß. Staatsministeriums
  3. Eingemeindung am 1. April 1928 wird Brambauer durch Gesetz eingemeindet.

Die Stadt Lünen an der Lippe ist kreisfrei bis 1975. Danach wird die Stadt Lünen in dem Kreis Unna eingegliedert. Die Kreisstadt wird Unna aufgrund politischer Zusammenhänge.

  1. Eingemeindung am 1. Januar 1968 wird Niederaden aufgrund eines Gebietsänderungsvertrag eingegliedert.
  2. Eingemeindung von Altlünen am 1. Januar 1975 mit den Ortsteilen Alstedde, Nordlünen und Wethmar aufgrund eines Gebietsänderungsvertrages. Der damalige Bürgermeister Alfred Meermann und die beiden Vorgänger Beckmann und Röllmann sind durch meine Ahnenforschung verwandt mit mir gewesen.
  3. Eingemeindung: Diesen Punkt wünschen sich einige Bürgerinnen und Bürger in Lünen, dass Cappenberg und Bork dazu kämen. (Wunschvorstellung)

Ortsteil: LIPPHOLTHAUSEN

Bei der Geschichte von Lippholthausen geht es um Schloss Buddenburg (ein schöner und einträglicher Rittersitz an der Lippe), das eine halbe Stunde von Lünen westwärts gelegen ist. Nach alten Unterlagen war Haus Buddenburg von den Gebrüdern Gottschalk und Gottfried Budde im Jahre 1293 bei Lippholthausen an der Lippe als festes Haus angelegt worden, das sie auf Verlangen der Dortmunder wieder abbrechen mussten.

Im 14. Jahrhundert wird eine Burg in Lippholthausen erwähnt, die unter märkischem Besitz stand. Ihre Bewohner entstammten dem Geschlecht Frydag (Freitag), die sich hier Frydag von der Buddenburg nannten. Die Frydags waren eines der ältesten Geschlechter Westfalens, die fast 600 Jahre auf ihrem Stammschloss saßen. In ihrem Wappen führten sie drei silberne Ringe. Im Jahre 1902 verstirbt Udo von Frydag kinderlos. 1908 wird Udo von Rüxleben von seiner Ehefrau erschossen. Das Schloss wird 1913 von der Stadt Lünen gekauft.

 

Ende des 18. Jahrhundert wurde die Ortschaft Lippholthausen weithin bekannt, als hier eine Mineralquelle entdeckt und ein Heilbad (Lüner Brunnen) eingerichtet wurde. Mittelpunkt des regen Bade- und Spielbetriebes bildete das komfortable Kurhaus am „Lüner Brunnen“. Die Quellen versiegten im Jahr 1830 und der Badebetrieb ging zurück und Lippholthausen kehrte wieder ländliche Ruhe ein.

 

Das Ausflugsboot „Lünen“ auf der Lippe vor dem Schloss Buddenburg um 1930

In den 20er Jahren des 20. Jahrhundert hatte der Drogist August Krüger zwei Motorboote gekauft. die beim Wortmannschen Packhof (gegenüber der ehemaligen Fabrik Quitmann) vor Anker lagen. Von 1926 bis 1936 verkehrten die beiden Schiffe „Tante Martha“ und „Lünen“ an Sonntagen halbstündlich und bei gutem Wetter auch mittwochnachmittags zwischen Lünen-Mitte und dem Schloss Buddenburg.

 

Im Jahre 1995 wollte der Bäckermeister Wilhelm III. Kanne die Möglichkeit wieder schaffen. Es gab so viele Diskussionen in Lünen, ob es eine Möglichkeit gab, ein Schiff „Tante Martha“ wieder zu fahren. Dies wurde leider abgelehnt. Dies wäre  ein Tourismushighlight gewesen.

Im Jahre 1934 wurde auf Schloss Buddenburg eine Feldmeisterschule des Reichsarbeitsdienstes eingerichtet. Hitler selbst hat diese Schule am Vorabend des „Röhm-Putsches“ am 29. Juni 1934 eröffnet.

 

In gut einem Jahr hatte man das „Lippewerk “ der VAW in Lippholthausen aufgebaut. Zusammen mit der Steag konnte es 1938 in Betrieb genommen werden. Mehr als 3000 Menschen fanden auf beiden Anlagen Arbeitsplätze. Die Steag, mit den 250 Meter Kamin des Kraftwerkes, der seinerzeit der höchste Kamin in Europa. Die Steag wurde 2020 geschlossen und 2021 der Kamin gesprengt. Diese Fläche wurde für zukünftige Gewerbeunternehmen hergerichtet. Im Jahre 2022 werden die entsprechenden Vorschläge in der Politik Lünens diskutiert.

Im Jahre 1993 wurde das Gelände von dem weltweit tätigen Recyclingunternehmen Remondis gekauft. Dies ist auch Europas größte Recyclingfläche. Dort ist die Zentrale mit über 1400 Mitarbeitern. Das Unternehmen hat in der Welt 1000 Standorte mit 40 000 Mitarbeitern in 34 Ländern.

Im Jahre 1977 erfolgt der Abriss des Schlosses Buddenburg.

Am 1.1.2002 wurden die Wirtschaftsbetriebe Lünen gegründet. Die Stadt Lünen hat 51 % Anteile und die Firma Remondis 49 %. Durch die WBL wurde die Zentralen Betriebe der Stadt Lünen eingegliedert und durch Verträge, die Leistungen bezahlt. Ich war 2009-2014 für fünf Jahre Mitglied im Aufsichtsrat von WBL. Das war der erste Betrieb, die die Firma mit einer Stadt geschlossen hat.

 

Stadtteil Lünen-Süd

Im Jahre 1336 wurde mit der Verlegung Lünens (bis 1340) die Feldmark im Süden über die Bauerschaft Ostgahmen und die Klöterheide ausgedehnt. Am 11. Dezember 2022 fand eine Bürgerbefragung statt, ob die restliche Fläche der Klösterheide zum Gewerbegebiet genutzt werden kann. Der Bürgerentscheid wurde abgelehnt.

Im Jahre 1896 bis 1920 wird der Bahnhof Preußen an der Scharnhorsterstraße gebaut. Es werden ab 1898 neue Wohnhäuser durch die Harpener Bergbau AG. gebaut. In der Zeit von 1905-1934 wird die Straßenbahn (Dortmund-) Fredenbaum nach Lünen über Lünen-Süd gebaut. Der Name „Lünen-Süd“ setzte sich erst um 1900 durch. Im Jahre 1923-1924 sind französische Truppen im Rahmen der Ruhrgebietsbesetzung anwesend. Der Bunker von Lünen-Süd wird auf dem Marktplatz beseitigt. Die Realschule Lünen-Mitte wird zur Dammwiese verlegt. Dieses Schulsystem wird noch weiter ausgebaut(2022). An der Sedanstraße (ehemalige Gartensiedlung) ist ein Baugebiet ausgewiesen und kann gebaut werden(2022). Die Jägerstr. wird zu einer Einkaufstr. ausgebaut. Viele bekannte deutsche Unternehmen haben dort eine Filiale. 1924 nahm der Preußenhafen am Datteln-Hamm-Kanal den Verkehr auf. Angelegt wurde er von der Harpener Bergbau AG zum Transport der Kohle der Zechen Preußen I und II, die bis dahin mit der Eisenbahn versandt wurde. Nach dem Ende des Bergbaues kam der Preußenhafen zum Erliegen. Im Rahmen der Landesgartenschau 1996 wurde dort eine Bootsanlage gemacht. Heute gibt es jährlich ein Hafenfest. Im Jahre 2022 erhält die neue Autobahnabfahrt der Bundesautobahn 2  den Namen „Lünen-Süd“.

 

Ortsteile: GAHMEN, HORSTMAR, BECKINGHAUSEN

Die Deutung des Namens „Gahmen“ ist unklar. Herr Beisenherz deutet ihn als „angenehmer Siedlungsplatz am Wasser “ (Süggel). Nach Herrn Löffler bedeutet er so viel wie „Besitz (oder Haus) eines Mannes namens Gam“. Im Siegel führte Gahmen im geteilten Schild einen nach rechts gewendeten, aufsteigenden Löwen und frei Blüten. Im Jahre 1223 gehörte der Hof zu Gahmen dem Bischof von Münster. 1815 gehört Gahmen zum Amt Lünen. Die Abteufung des Schachtes „Prinz Heinrich“ von der belgischen Gewerkschaft Nordsee erfolgte im Jahre 1873. Gahmen gehöre im Jahre 1905 zum Amt Derne. Danach die EIngemeindung im Jahre 1923 nach Lünen. Der Bau der Schachtanlage Victoria III/IV und die Kohleförderung im Jahre 1961. Meine Eltern hatten ab Beginn die Kantine dort und ich hatte somit Kontakt mit den Bergleuten. Ich unterstützte meine Eltern beim Bedienen der Kunden. Diese Anlage wurde 1979 stillgelegt und 1984 abgerissen.

 

Während die Stadt sich baulich nach Süden und Westen ausgedehnt hatte, war auch von Gahmen und Horstmar her eine rege Bautätigkeit eingetreten, die im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts seit der Gründung der Zechen Preußen I und II ihren Anfang genommen hatten.

Der Name Horstmar ist von dem Worten „Horst“ (Hügel) und „Mar“ (Feuchtgebiet) abgeleitet.

Die südöstlich von Lünen gelegene Bauerschaft Horstmar wird im 12. Jahrhundert erstmals in einer Abgabenliste des Stiftes Berge bei Herford genannt, unter der Bezeichnung „Horstmere“. Kirchlich und politisch gehörte Horstmar bis ins 19. Jahrhundert ins Kirchspiel Derne.

In Horstmar lag auch die von der Seseke umspülte Wasserburg Schwansbell, die im Jahre 1187 erstmals als „Suanbule“ erwähnt wurde. Die Herren von Schwansbell waren Droste und Burgmannen der Grafen von der Mark in Lünen, 1875 erbaute Graf Wilhelm von Westerholt ein Schloss westlich der alten Wasserburg, die danach abgebrochen wurde. 1929 gingen Schloss und Landbesitz von Schwansbell durch Kauf in den Besitz der Stadt Lünen über.

Wie schon die Bauernschaft Gahmen, so verdankt auch Horstmar seinen wirtschaftlichen Aufstieg dem Kohlebergbau. Die breitflächig angelegten Koloniebauten für die Bergleute der Zeche Preußen II ließen in kurzer Zeit aus dem bäuerlichen Gemeinwesen einen Bergbauort werden, der mit dem Bahnhof „Preußen“ Anschluss an das Eisenbahnnetz des Industriereviers erhielt.

Das im Osten an Lünen grenzende Beckinghausen ist zwar die kleinste der drei eingemeindeten Ortschaften, kann aber die längste geschichtliche Tradition zurückblicken. Urkundlich wird „Bikenhusen“ 1178 erwähnt. Damals waren vier Höfe der Bauernschaft dem Stift St. Gereon in Köln zinspflichtig. Jedoch reicht die Geschichte noch weiter hinab. Um Christi Geburt hatten die Römer bei ihren Eroberungszügen in Germanien am Lippebogen ein Uferkastell als Nachschubhafen für das nahegelegene Legionslager in Oberaden angelegt. Für die Römer war die Lippe ein wichtiger Verkehrsweg.

Beckinghausen bleibt bis ins 20. Jahrhundert ein dörflicher Ort. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts begann sich durch die Zechenanlagen in Horstmar auch in Becklinghausen neues Leben zu regen.

Ortsteil:BRAMBAUER

Der Name Brambauer ist von den Worten „Bram“ (=Ginster) und „Bauerschaft “ abgeleitet und bedeutet so viel wie „Ginsterbauernschaft“. Im Siegel führte Brambauer – vermutlich seit dem 19. Jahrhundert – einen Hasen.

Im Jahr 1544 gab es Streitigkeiten zwischen Dortmund und Lünen über das Weiderecht in der Brambauerschaft (1545 „Braemburschop“).

1815 Brambauer gehört zum Amt Lünen. Im Jahre 1904 erfolgte die Einrichtung einer Straßenbahnverbindung zwischen Brambauer und Dortmund-Fredenbaum.

Zusammen mit Brambauer wurde auch ein Teil von Altenderne-Oberbecker zur Stadt Lünen eingemeindet womit der Stadtteil Lünen-Süd eine bedeutende Vergrößerung nach Süden erfuhr

Durch diese Eingemeindungen wuchs nicht nur die Einwohnerzahl auf rund 45 000 (gesamte Stadt Lünen) an – der Gebietszuwachs vergrößerte die Stadt auf rund 3700 ha -, sondern auch die Wirtschaft konnte wieder aufatmen. Denn durch die Stilllegung der Preußenschächte war ein Verlust an Arbeitsplätzen aufgetreten, der durch den Gewinn der Zeche Minister Achenbach zum Teil ausgeglichen werden konnte. Brambauer hatte 1937 bereits 15 000 Einwohner. Heute (2022) hat Brambauer auf einem Schacht das Deutschlandweite Colani Ei. Dort befindet sich ein Büroraum. Von dort aus hat man einen großen Überblick von Lünen. Des Weiteren entwickelte sich ein Industriegebiet mit IT-Unternehmen(weltweit bekannt), Caritas-Werkstatt, Autohaus, Logistikunternehmen und Fleischerei- und Cateringunternehmen Helmut Stolzenhoff. Aufgrund meiner Forschung stellte ich vor Jahren fest, dass verwandtschaftliche Verhältnisse bestehen. Auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Achenbach sind heute viele Unternehmen z. B. TNT, Reinigungsunternehmen und andere Handwerksbetrieb dort sesshaft geworden. Heute hat Brambauer fast 20 000 Einwohner, ein Teil hat Migrationshintergrund Im Norden grenzt es an Waltrop. Es gibt an der Grenze zu Waltrop eine Straße (einmalig in NRW), die zwei Namen hat.

Insbesondere zeigt sich heute immer noch, das die Telefonnummern immer noch die Vorwahlnummer von Dortmund haben. Eine lange Zeit hatte der Ortsteil eine eigene Postleitzahl 4607. Ab 1. April 1975 hat die Stadt Lünen und der Ortsteil die gleiche Postleitzahl 4670 bis 30.06.1993. Ab 1. Juli 1993 hat  Lünen die Postleitzahlen von 44530-44536

 

Ortsteil: NIEDERADEN

Der Name Niederaden ist wie Oberaden dem herrschaftlichen Haus Aden entlehnt. Ade entstammt den Worten „aha“ und „denne“, die so viel wie „Bachniederung“ bedeuten. Oberfelde bedeutet vermutlich „Haus jenseits des Feldes“. Seit 1939 führte die Gemeinde Niederaden den Spieker in ihrem Wappen.

Um 1150 war die erste Erwähnung des Namens „Adene“. Der Bürgermeister war von 1946-1968 August Wegmann. Ich hatte mit dem Enkel von Herrn Wegmann, die Fraktionsgemeinschaft FDP (Wegmann) und STATT Partei Die Unabhängigen (God) von 1999 bis 2004) erstmalig in Deutschland. Wir hatten auch dann mit der CDU und Bündnis 90/Die Grünen in der Stadt Lünen erstmalig in Deutschland die Koalition aus vier Parteien.

Der Spieker ist ein Überbleibsel des einstigen herrschaftlichen Hauses Oberfelde. Die Gräfteninsel, auf der der Spieker steht, ist möglicherweise der älteste Teil der einstigen Wasserburganlage Oberfelde. Der war 1967 völlig verfallen. Vom Landesdenkmalamt und der Stadt Lünen wurde er ein Jahr später in seiner alten Form wiederhergestellt. Nach neueren Erkenntnissen handelt es sich bei dem quadratischen Gebäude nicht um einen Spieker (=Speicher), sondern um ein barockes Gartenhaus, das mit seinem Mansardwalmdach vermutlich aus dem 17. Jahrhundert stammt.

Der Ort hat seinen dörflichen Charakter bis in die Gegenwart bewahrt.

Die Eingemeindung erfolgte im Jahre 1968 nach Lünen.

Ortsteile: ALTLÜNEN (ALSTEDDE, NORDLÜNEN, WETHMAR)

Die ehemalige politische Gemeinde Altlünen bestand aus den Ortsteilen Alstedde, Nordlünen und Wethmar. Der Name „Alstedde“ setzt sich aus den altsächsischen Worten „al“ (=Gott, Götter) und „stedi“ (= Stätte) zusammen und bedeutet so viel wie „Götterstätte“.

„Nordlünen“ bezeichnet die Lage auf der nördlichen Anhöhe, über dem Hochwasser der Lippe und des Wevelsbaches.

„Wethmar“ entstammt den Worten „wed“ (=Wald) und „mar“ (=seichtes, stehendes Wasser).

Um 900 erste Erwähnung von „Alstedi“, „Nordenliunon“ und Uuedmeri“, aufgrund von Ausgrabungen im Jahre 1869-1870 auf dem Heikenberg in Alstedde war dort schon ein römischer Stützpunkt im Jahre 12 vor Chr.

Um 1085 Ermordung der beiden ältesten Grafenbrüder von Cappenberg im Bereich Haferkampstr/ Borker Str. In diesem Schloss wohnte später der Freiherr von Stein, der in Cappenberg verstorben ist.

Im Jahre 1299 die erste Erwähnung des Schulzenhofes Pelleringhof („Pelegrininchof“) Eine Nachfahrin heiratete den ehemaligen Regierungspräsidenten Herrn Twenhöven von Münster.

1572 wird ein Galgen im Bereich Münsterstr./ Dorfstr aufgestellt. Im Jahre 1815 werden die drei Bauerschaften zu einem Ortsteil in der neu gebildeten Gemeinde Altlünen im Landkreis Lüdinghausen eingegliedert. Die Gründung der Eisenhütte Westfalia erfolgte im Jahre 1826. Die Firma wurde im Jahre 1991 mit der Firma Klöckner Becorit(Castrop-Rauxel) fusioniert. Eine Nachfolgefirma (Caterpillar) wird eventuell von der Firma Hautsimco übernommen.

 

Erste Grenzkorrekturen zwischen Altlünen und Lünen. Der Wevelsbach wird ein Grenzfluss. Die erste Schule (1865) wurde eröffnet. Nachdem diese Schule aufgelöst wurde, kam dort die Handelsschule(1954) hin. Ich war dort 2 Jahre in dieser Schule.

Altlünen erhält eine eigene Nebenstelle der Amtsverwaltung Bork.

Durch die Ausbaggerungsarbeiten für den Bahndamm der Eisenbahnlinie Lünen-Münster (eingleisig) entsteht der Cappenberger See. Ab 1887 bis 1938 wurde der Sandauschub  von der Firma Langenbach bis nach Essen, Hagen, Schwelm, Plettenberg und Dortmund geliefert. Jahrelang besteht die Diskussion, diese Strecke nach Münster zweigleisig zu machen. Die Bundesregierung hat dies in ihrem Ausbaunetz schon reingeschrieben. Es passiert aber nichts (2022). Altlünen bekommt die Freibadanlage am Cappenberger See (1956-1957). Im Jahre 1966 erfolgte die Eröffnung des Kommunalfriedhofs mit Lünen, von 1967-1973 der Bau des Gymnasiums Altlünen. Es folgte noch die Realschule (1973-1974) in diesem Zentrum. Ab 1.01.1975 wird Altlünen mit Lünen vereint. Durch den Zugang von Altlünen vergrößerte sich das Stadtgebiet um 1800 ha auf insgesamt 5900 ha. Die Einwohnerzahl stieg mit den 16 000 aus Altlünen auf über 87 000 an. Die Stadt Lünen verlor aber auch die Kreisfreiheit und ging im Kreis Unna mit fast 400 000 Einwohnern auf. Lünen bleibt aber die größte Stadt im Kreis. Ende 2021 sind es 87732 Einwohner und 5920 ha.

 

1934 Bernhard Möllmann wird Bürgermeister von Altlünen.

1946 H. Friggmann wird Bürgermeister von Altlünen.

1954 Josef Beckmann wird Bürgermeister von Altlünen.

1971 Alfred Meermann wird Bürgermeister von Altlünen.

Herr Möllmann, Herr Beckmann und Herr Meermann sind mit mir verwandt.

Es zeigt sich so wie in Lünen, dass die Familien fast immer untereinander und im Ortsteil geheiratet hatten.

Erst durch die Zuwanderung im 19. Jahrhundert kamen andere Familien hinzu.

 

Wie kam ich an die Daten bzw. Forschungen

Die eigene Herkunft – verlockendes Forschungsgebiet

Nicht nur Bäume haben Wurzeln auch der Mensch

Nicht nur Bäume haben Wurzeln, ein Buch geschrieben von zwei jüngeren Leuten der Nachkriegsgenerationen, Protestlern von 1968. Kritsch unterzogen sie die Ansprüche und Wünsche, die sie und viele andere in den Jahren davor gehabt hatten, einer eingehenden Prüfung. Und siehe da: alte, scheinbar vergessene Werte wie Heimat und Tradition erschienen plötzlich wieder in positivem Licht. In diesem Buch ist es typisch für die seit einigen Jahren festzustellende neue Hinwendung zu den „Wurzeln“, den „roots“ menschlichen Daseins, wie sie u a. auch in dem Erfolg der gleichnamigen Fernsehserie nach dem Roman des Amerikaners Alex Haley deutlich wurde: Der Mensch kann als isoliertes, bindungsloses Einzelwesen auf die Dauer nicht glücklich sein. Er braucht den positiven Bezug zu einem Ort, zu einer Gruppe und zu seiner Vergangenheit. All das gibt ihm etwas ganz Wichtiges: Identität.

Von der Suche nach den Wurzeln hat auch eine Beschäftigung profitieren können, die in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg eher Gegenstand bedauernden Lächelns, wenn nicht gar mahnend erhobener Zeigefinger war: die Familienforschung (etwas antiquiert auch als „Ahnenforschung“, wissenschaftlich und anspruchsvoll als „Genalogie“ bezeichnet).

 

Die Beschäftigung mit den Vorfahren und der Familiengeschichte musste aus dieser Perspektive als Steckenpferd zurückgebliebener, altmodischer Spinner erscheinen.

Mancher Familienforscher hat zu dem schlechten Bild in der Öffentlichkeit sicherlich auch selbst von beigetragen: Wer von Eitelkeit getrieben, sich bei seiner Forschung vornehmlich zum Ziel setzte, auf „adlige Ahnen“ oder verwandtschaftliche Beziehungen zu irgendwelchen „großen Persönlichkeiten“ zu stoßen und nach einem glücklichen Treffer dann damit herumprahlte, stieß seine Mitmenschen verständlicherweise vor den Kopf. Leider sind diese Spezies von Familienforschern auch heute noch nicht ganz ausgestorben.

 

Doch insgesamt hat sich einiges an Einstellungen gewandelt: Das Interesse an Geschichte und Tradition ist gewachsen, und die sogenannte Nostalgiewelle ist nur die modisch-dekorative Spitze eines Eisbergs, unter der sich sehr viel ernsthaftes Bemühen um historisches Verständnis verbirgt. Und da Geschichte nicht nur Geschichte von Kaisern, Königen und ihren Reichen, sondern auch kleineren Territorien, von Städten und Dörfern, von Berufsständen und schließlich von Familien ist, kann die Familienforschung seit einigen Jahren verstärkten Zulauf verzeichnen.

In jedem besseren Andenkenladen oder Geschenkartikelgeschäft sind mittlerweile Vordrucke für „Stammbäume“ (in allen Größen) und „Ahnenpässe“ zu haben – originelle Präsente, die es dann aber auch mit Inhalt zu füllen gilt. Heute gibt es entsprechende Angebote auch im Internet (Pinterest). Es gibt auch entsprechende Ahnenforschungsprogramme. Mein gegründeter Verein „Compgen“ hat dort entsprechende Möglichkeiten www.Compgen.de.

 

Der Freizeitwert der Familienforschung

Das Sammeln gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen, denen in unserer Gesellschaft nachgegangen wird. Was kann nicht alles Sammelgegenstand sein: Briefmarken, Münzen, Tabakspfeifen, Bücher, Blechspielzeug, Puppen, Porzellan usw. – der Phantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt.

 

Auch der Familienforscher ist ein Sammler und zwar gleich in doppelter Hinsicht: Zum einen „sammelt“ er Vorfahren, d.h., er wird in der Regel bestrebt sein, so viele von ihnen wie möglich namentlich zu erfassen. Zum anderen – denn das erste Sammelgebiet allein wäre zu abstrakt und trocken – sammelt er zu jedem dieser Vorfahren so viele Daten wie möglich: vom Geburts-, Heirats- und Sterbedatum, über die Zahl der Kinder bis hin zum beruflichen Werdegang, zu innegehabten Ämtern und dergleichen.

 

Sammeln schafft Befriedigung. Der Briefmarkensammler freut sich über jede neue Marke, die er in sein Album stecken kann. Das war bei mir auch so. Ich sammele schon über 50 Jahre. Mein Spezialgebiet sind Stoff-, Holz-, Papierschnitt-, Schallplattenmarken und Herrscher Europas. Genauso geht es dem Familienforscher, dem es gelingt, einen weiteren, vielleicht jahrelang gesuchten Vorfahren zu entdecken oder Neues über einen schon bekannten Vorfahren herauszubekommen. Heute gibt es schon entsprechende Datenbanken, wo man nachschauen kann, ob Informationen über diesen Vorfahren vorliegen oder ob schon von anderen Forschern darüber geforscht worden ist. Je mehr Daten man hat, desto eher findet man auch Ahnengemeinschaften. Durch diese Ahnengemeinschaft werden viele neue Freundschaften gefunden. Es liegt Spannung im Suchen, Stöbern, Forschen, Sammeln und Einordnen – eine Spannung, die zugleich entspannend wirkt, die es ermöglicht, von Alltagssorgen und – stress abzuschalten.

Man tauscht ein in eine andere Welt, man reist, gleichsam wie mit einer Zeitmaschine, in die Vergangenheit. Das Leben früherer Generationen beginnt sich zu eröffnen. liegt vor dem Forscher wie ein Buch.

 

Familienforschung kann noch mehr als viele andere Hobbys zur Leidenschaft werden. Das mag daran liegen, dass man im Grunde nie damit aufhören kann.

Bei der Familienforschung ist die Sammelmenge dagegen in jeder Hinsicht unendlich. Selbst wer alle Vorfahren bis zur 10. Ahnenreihe (das sind Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Urgroßeltern, also achtmal „Ur“) vollständig erfasst hat – es dürfte kaum einen Familienforscher geben, der das wirklich schafft-, kann weitergehen: Selbst der älteste erfasste Vorfahre hat ja wiederum zwei Eltern, vier Großeltern, acht Urgroßeltern usw. Darüber hinaus ist der Lebenslauf eines jeden Vorfahren eine so faktenreiche Angelegenheit, dass allein die annähernd lückenlose Rekonstruktion eines einzigen dieser Lebensläufe Jahre an Arbeit und die Erfassung einiger Tausend Einzeldaten erfordern würde.

So bleiben in der Familienforschung immer offene Punkte zurück, und immer aufs Neue stellt sich die Frage: Wer war davor? Ein solches Hobby kann man deshalb ein Leben lang betreiben, ohne Langeweile zu empfinden: Es gibt stets etwas Neues, bisher Unbekanntes, Geheimnisvolles zu entdecken und zu erforschen. Die Entspannung und die Freude, die dieses Hobby für den Einzelnen bringt, können sich auch gut auf die Mitmenschen übertragen. Warum zum Beispiel soll man dem Schwager zur Hochzeit nicht statt des üblichen Küchenmixers oder der Kaffeemaschine einen kunstvoll gezeichneten Stammbaum als dekorativen Wandschmuck oder eine gut recherchierte Ahnenliste bzw. Familienchronik zum abendlichen Schmökern schenken? Auch manches Familientreffen wird bereichert werden, wenn Sie dabei mit den neuesten Ergebnissen Ihrer Forschung aufwarten können. Dazu müssen Sie nicht gleich auf die Abkunft von Graf Soundso oder Verwandtschaftsbeziehung zu Beethoven stoßen. Durch einen Zufall beim 50. Deutschen Genealogentag im Jahre 1998 in Lünen, kam ich an eine Nachfahrenliste von Martin Luther. Bei dieser Liste bin ich über eine Seitenlinie in die Liste gekommen und konnte die Vorfahren bis zum Kaiser Karl d. Großen verfolgen. Aufgrund dieser Liste konnte ich auch im Internet die Vorfahren von Kaiser Karl d. Großen bis zum Kaiser von China 1043 v. Chr. herausfinden.

 

 

Was kann die Computergenealogie leisten?

In den letzten Jahrzehnten wurde der Beschäftigung mit dem Alten und ganz Alten, der Genealogie, Hilfe von einer Seite zuteil, die das ganz Neue und Zukunftsweisende verkörpert: der Elektronischen Datenverarbeitung (EDV). Der Einsatz erspart somit viel zeitaufwendiges Blättern und Suchen, macht umfangreiche Strichlisten, Tabellen usw. überflüssig und erleichtert so die Forschungsarbeit. Entsprechende Programme (Software) wurden entwickelt. Der Bereich von Programmen hat sich schnell entwickelt. Es gibt eine Menge an Programmen für die Ahnenforschung.. Nach vielen Diskussionen habe ich dann mit 7 weiteren Personen am 26.10.1989 in Dortmund (Sitz in Lünen) den Verein zur Förderung EDV-gestützter familienkundlicher Forschungen gegründet, jetzt  Computergenealogie e.V. Ziel war es Datenbanken, Informationen usw. zu erstellen. Der Verein, der  heute der größte Verein in Deutschland ist, wurde von vielen belächelt. Das Ziel von mir war immer, dass die Tätigkeiten kostenlos sein sollten. Nur es hat sich genau nicht so entwickelt, vielmehr haben einige Unternehmen in der Welt dieses als Einnahmenquelle erkannt, was ich schon voraussah. Einen großen Aufschwung hatte der Verein anlässlich des 50. Deutschen Genealogentages 1998 in Lünen gemacht. Leider hatten einige Mitglieder erkannt, dass man ihn übernehmen kann. Ich wurde daher in der nächsten Jahreshauptversammlung als Vorsitzender abgewählt. Heute hat der Verein über 4000 Mitglieder. www.compgen.de

 

Historisches Genealogisches Ortsverzeichnis GOV

Die Idee:

Begonnen wurde das Genealogische Ortsverzeichnis 1992 vom Koblenzer Genealogen Heinz Augustin. Im Jahre 1994 stellte er die Arbeit daran ein. Seit 1995 wird das GOV im Verein für Computergenealogie weiterentwickelt. Im Jahre 2000 wurde es als Internet-Datenbank jedermann frei zugängig. Einige Jahre später wurde das GOV zu einer interaktiven Anwendung weiterentwickelt, die von registrierten Anwendern online gepflegt werden kann. http://gov.genealogy.net

Das GOV enthält derzeit über 300. 000 Orte.

 

Regions- und ortstypische Familiennamen in Deutschland

Es ist für einen Familienforscher gewiss hilfreich, wenn er mit ausreichender Sicherheit weiß, dass ein bestimmter Name heute ausschließlich in einem eng begrenzten Gebiet vorkommt. Denn dann ist anzunehmen, dass die Ursprünge der Träger dieses Namens auch in dem Gebiet zu suchen sind.

In der Vergangenheit gab es viele Bevölkerungsbewegungen, nicht nur für Mitglieder einzelner Berufsstände oder Religionsgemeinschaften, sondern auch für größere Bevölkerungsgruppen. Dazu gehört die Ostkolonisation von der Lausitz bis ins Baltikum, die Wiederbevölkerung wüster Orte nach dem 30-jährigen Krieg, die Ansiedlung von Glaubensflüchtlingen und auch das millionenfache erzwungene Verlassen der Heimat vor und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Schließlich kam der Zug nach Westen für mehr als eine Million Deutscher in der Zeit vor allem bis 1961 hinzu. Im Ergebnis dessen – so könnte man annehmen – ist die deutsche Bevölkerung kräftig durcheinander gemischt worden.

 

Namensverbreitung und Onomastik

An der Universität Leipzig, im einzigen Studiengang für Onomastik, also Namenkunde, wird die vielfältige Namenlandschaft Deutschlands unter hauptsächlich sprachwissenschaftlichen, zum Teil geschichtlichen und auch literarischen Aspekten untersucht.

 

Es wurden auch Todesanzeigen aus den Tageszeitungen von Lünen ausgewertet

Es werden die Anzeigen in Ordner gesammelt. Ca 5000 Anzeigen

 

Nach Durchsicht der Unterlagen konnte ich feststellen, dass viele alte Familien untereinander geheiratet haben. Erst im 19. Jahrhundert kamen andere Familien aus dem Norden, Westen, Süden und Osten dazu. Es zeigt sich die Völkerwanderung nach dem 2. Weltkrieg.

N= Norden   W= Westen S= Süden O=Osten   wo die Orten liegen

Vermutlich (2022) alte Familien oder Kotten in Lünen und Lünen-Süd

Grundname:Bösehage/ Lindemann(Oberaden)O; Beuckelmann (Horstmar)O; Wiskott(Dortmund)S; Goecking(Eving)S; Buse(Westick)S; Bösehagen(Oberaden)O;

Grundname:Dieckerhoff/ Schöphaus(Hagen)S;

Grundname:Dirks/ Witte(Werne)O; Niewöhner(Werne)O;

Grundname:Flume/ Post(Hagen)S; Hartweck(Castrop)S; Stemrich(Essen)W; Krupp(Dortmund)S;

Grundname:Freudenthal/ Melmann(Soest)O; Rogge(Wethmar)O;

Gtundname:Gerling/ Buck(Gahmen)S; Dress(Menglinghausen)?;

Grundname:Hanebeck/ Alstedde(Alstedde)N; Bolle(Beckinghausen)O;

Grundname:Hageneier/ Budenberg(Dortmund)S; Neuschäfer/(Hagen)S;

Grundname:Heimann/ (Niederaden)S:

Grundname;Kl. Köster/ Rüssmann(Herdecke)S; Kemper(Dortmund)S; Schröder(Unna)S;

Grundname:Gross Köster/Risse(Herdecke)S; Lamsschwer gt. Sandbrink(Heil)O;

Grundname:Krumme/ Hüsemann(Horstmar)S; Friedhoff(Wetter)S; Schule(Kamen)O; Feltmann(Unna)O; Kesseberg(Hagen)S; Schlenk( Volkmar) S; Wever(Niederaden)O; Prolingheuer(Heil)O; Engbert(Sölde)S;

Grundname:Landmann/ Gr. Leege(Eving)S;

Grundname:Middendorf/ Elmenhorst(Waltrop)W; Habich(Schwerte)S; Riedel(Iserlohn)S; Velleruer(Asseln)S;

Grundname:Pentinghaus/ Strohmeier(Haltern)N; God(Myslowitz)O;

Grundname:Potthoff/ Spaenhoff(Methler)O; Vörster(Schwelm)S; Vom  Hofe(Vörde)?; Schubert(Iserlohn S; Sandkamp(Gronau)N; Schulz(Dortmund)S;

Grundname:Quitmann/ Klinke(Altena)S;

Grundname:Sassenhoff/ Schröder(Annen)S; Weische(Unnna)S;

Grundname:Schmemann/ Doert(Nierhofen)W; Klöter(Horstmar)O;

Grundname:Schneider/ Schulte-Gahmen(Gahmen)S;

Grundname:Schorlemmer/ Sölling (Bochum)W;

Grundname:Schulz/ Barop(Dortmund)S; Köppelmann(Lippstadt)O;

Grundname:Schwenke/ Lücke gnt. Rumpsmühl(Waltrop)W; Karbe(Arnsberg)S; Schmitz(Neheim)O;

Grundname:Selter/ Gravemann(Bodelschwig)S;

Grundname:Wallbaum/ Schöer(Altena)S; Davideit(Dortmund-Kley)S;

Grundname:Wehrenbold/ Schaumann(Horstmar)O; Wenker(Dortmund)S;

Grundname: Wortmann/ Bründt(Cleve) W; Schulze(Altenmethler)O; Luther(Mehringen)O

 

Vermutlich(2022) alte Familien oder Kotten in Lippolthausen

Grundname: Bußmann/ Bockholt (Olfen)W, Gronacher(Hamm)O, Kümpken(Derne)O, Röttger(Bork)N;Braucks(Weddinghofen) O,

Grundname: Ebbert/ Sevirus (Brechten)W; Krukendieck (Groppenbruch)W; Am Loh (Brechten)W;

Grundname: Gröning/ Gröne (Aden) O; Tockhaus (Groppenbruch) W, Eckhoff (Brambauer) W;

Grundname: Haumann/ Hedtfeld (Kreis Recklinghausen) W, Gremme(Altenderne) O;

Grundname: Heitmann/ Poether(Waltrop) W, Middeldorf(Kemminghausen) W, Brüggemann (Unna) O;

Grundname: Kersen/ Benthaus(Brechten) W, Ellrichmann(Billmerich) O, Plesser(Hönninghausen) ?,

Grundname: Köthwirth= Keuthaus/ Gröne(Aden) O, Gr.Oetringhaus(Brambauer) O, Lunemann(Waltrop), W, Henningfeld( Bochum-Weitmar) O, Holtz(Münster) N, Korte (Fröndenbeg) O, Schulte-Derne(Derne) O, Morck(Kamen-Westick) O, Lehmhaus(Dingen) ?.

Grundname: Kotten Baumeister/ Renkhoff(Groppenbruch) W, Everdt(Nierhausen/Mengede) O, Lettmann(Oberaden) O, Evers(Lindenhorst) O, Lewering(Lünen) O, Deusemann(Eichlinghofen) W,

Grundname: Kotten Hölter/ Schulte-Tockhausen(Brambauer) W, Abdinghoff(Waltrop-Brockenscheidt) W, Heitmann(Brechten) W, Althoff(Tockhausen) W, Wertmann(Bodelschwingh) W,

Grundname: Kremping/ Plass(Do-Nette) W, Steffen(Natrop/Unna) O, Drüfelmann(Holzen/Schwerte) S, Hüsemann(Horstmar) O,

Grundname: Lohoff/ Schwartze(Castrop-Rauxel) W, Suricks(Deininghausen=Castrop-Rauxel) W, Middeldorp(Kemminghausen) W,

Berkenbusch(Derne) O, Grube(Lanstrop) O, Huchsel(Niederaden) O, Rehfeuter(Natorp) ?, Althoff (Niederaden) O, Störmer(Siele Kreis Herford) O, Schürmmeier (Werfen b. Herford) O, Schmidt(Werne) O,

Grundname:Part/ Eckhoff(Brambauer) W, Hasenkamp(Dahl)?, Pöhler(Lanstrop) O, Ziel(Brechten) W,

Grundname:Rühenbeck/ Kl. Meininghaus(Brambauer) W, Trillman(Brechten) W, Grönig(Aden) O, Koch(Hönninghausen) ?, Lindemann(Groppenbruch)W,

Grundname:Rüping/ Radmacher(Waltrop) W, Nierhaus(Mengede)W, Kümpken(Derne) O, Trillmann(Brambauer) W, Sandbrinck(Heil) O, Kleinbecker(Horstmar) O, Schulte(Ort unbekannt) ab hier jetzt Schulte Rüping Omes(Vest Recklinghausen) W, Wenker(Wickede) O,

Grundname:Schmillenkamp/ Hagedorn(Brechten) W, Thele(Brechten) W, Balster(Brackel) O,

Grundname:Voßholl/ Krukendieck(Groppenbruch) W, Wortmann(Ellinghausenl)W, Bensberg(Brechten)W, Floer(Deininghausen=Castrop-Rauxel) W, Hegemann(Deininghausen=Castrop-Rauxel) W;

 

Vermutlich(2022) alte Familien und Kotten in Gahmen

Grundname:Bertold/ Beckmann(Waltrop) N; Sandbrinck(Heil?)O; Beckmann(Tockhausen)W; Gosselke(Brambauer) W; Feuler(Brechten) w, Welpmann(Kemminghausen) W; Schaumann(Horstmar)O; Kemming(Derne) S; Hütter(körne) S; Klein Ellinghaus(Ellinghausen)S; Clas(Horstmar) O; Buschmann(Mühlheim)W;

Grundname:Feuler/ Brockmann(Wethmar)N; Löbbe(Beckinghausen)O; Hüsemann(Horstmar) O; Schevenedel(Waltrop) W; Steinkuhl(Münster?)N; Kieserling(Methler) O; Markmann(Datteln-Hachhausen)W; KLeinmann(Lanstrop) S;

Grundname:Floer/ Stoltenberg(Horstmar)O; Richter(Brambauer) W; Simon(Horstmar) N; Goebel(Ober-Marolden?) ?; Kossin(Danzig)O;

Grundname:Grosse Buck/ Ridder(Kemminghausen)W; Brinkmann(Brechten) W; Schulte (Kemminghausen)W; Haumann(Brechten)W; Hallermann(Holthausen) W; Krämer(Lindenhorst) W; Welpmann(Kemminghausen) W;

Grundname.Haumann/ Schulze Beckinghausen(Beckinghausen) O; Schulte Kemminghausen(Kemminghausen) W; Wemper(Lindenhorst) W; Schweer(Grevel)W; Tigges(Derne) O; Brügmann(Brambauer) W; Westermann(Holthausen)W;

Grundname:Kleine Buck/ Quadbeck(Tockhausen)W; Richter(Horstmar) O; Schmidt(Lanstrop)O;

Grundname:Kötter/ Koch(Hönninghausen/Brambauer) W; Suer(Holthausen)W; Lütke Hansebeck(Brambauer) W; Schaumann(Horstmar) N; Locke(Methler) O; Benthaus(Brechten)W;

Grundname:Küster/ Baak(Brechten) W; Brockhaus(Kamen)O; Schmellltzger(Brechten) W; Schröder(Brechten) W;

Grundname:Rademacher/ Kerssen(Brechten) W; Schäffer(Lippoldhausen)W; Locke(Kamen-Methler) O; Lindemann( Kamen-Westick)O; Schmälzger(Brechten) W;

Grundname:Schulze-Gahmen/ Hoebing(Senden)N; Schulze Isfordt(Altenberge) N; Temming(Greven)N; Hobbeling(Ascheberg) N; Dettmann(Altlünen)N; Frey(Nack?) ?; Bisplinghoff(Waltrop-Lippe)W; Boelmann(Waltrop) W; Ostermann(Husen) W;

 

Vermutlich(2022) alte Familien und Kotten in Horstmar

Grundname:Becker gnt. Schmidt/ Rademacher(Grevel) S; Wilde(Brechten) W;

Grundname:Beuckelmann/ Ebbet(Lippoldhausen) W; Schnier(Westick) S;

Grundname:Boese/ Rautert(Oberaden)N; Burstedde(Lünen) W; Ellinghaus(Lünen) N;

Grundname:Clas/ Boy(Lünen)W;

Grundname:Edelbrock Edelbrauck/ Clodt(Wandhofen) ?; Bellwinkel(Kirchderne?) S; Rehfüser(Bergkamen) N; Graß(Weddinghofen) N; Fincke(Weddinghofen) N; Buschheyer(Oberaden) N; Welsmann(Derne) S; Berg(Kessebüren)S; Hollinde(Derne)S;

Grundname:Büscher/ Ellrichmann(Aden) N; Rasche(Töddinghauen) ?;´

Grundname:Ketteler/ Kortegarn(Heil) N; Albinghoff(Lünen) W;

Grundname:Kieseheuer/ Bensing(Altenderne?) S; Kamm(Wickede) S;

Grundname:Kleinbauer/ Thäle(Brechten) W; Hüsemann(Derne) S;

Grundname:Kleinbecker/ Harde( Altenderne) S; Breddemann(Altenderne) S; Goßmann(Grevel) W; Meermann(Lanstrop) S;

Grundname:Kreike Kreicke/ Harbrink(Altenderne) S; Welsmann(Oberaden) N; Lippmann(Heil) N; Frigge(?)

Grundname:Krumme/ Schlenk(Volkmar)?; Ribbert(Asseln) S: Baumeister(Asseln) S; Käseberg(Hagen) S; Ebbert(Grevel) W; Löbbe(Becklinghausen) N; Rottgießer(Schwerte)S; Hagedorn(Niederaden) O; Joester(Asseln) S; Stoeve(Niederarden) O; Kuckelke(Eving) W; Schulte-Kemminghausen(Kemminghausen)W; Weber(Niederaden) O; Waltenberg(Herdecke) S; Prunkheuer(Heil) N; Elberfeld(Herdecke) S;

Grundname:Lauckmann/ Hiddemann(Lanstrop) S;

Grundname:Lening Leningmann/Wever(Niederaden) O; Reinecke(Wickede) S; Simon(Methler) S;

Grundname: Nolle/ Oberschulte(Langendreer)W; Schiemann(Hostedde)W; Krumme(Hostede) W;

Grundname:Schaumann/ Baukelmann( Brechten) W; Witte (Becklinghausen) O; Kaffsack(Oberaden) O; Heuner(Altenderne) S; Wulff(Nette) W; Kötter(Gahmen) W; Lethaus(Kamen) O;

Grundname:Schulze Böing/ Becker(Asseln) S; Schulze Kirchlinde(Kirchlinde) W; Schulze Lanstrop(Lanstrop) S;

Grundname:von Schwansbell/ Fridag(Aden) O; von Diepenbrock(Münster) N;

 

Vermutlich (2022) alte Familien oder Kotten  in Beckinghausen

Grundname:Löbbe/ Hockenbrink(Datteln)N, Heuer(Oberaden) O, Schulte-Lanstrop (Kurl) O, Lethaus(Kamen) O,

Grundname:Rademacher/ Urmann (Altlünen) N, Giesker (Notteln) N, Heggemann(Altlünen) N.

Grundname:Neuhaus/ Kallerney(Im Märkischen) S, Busemann(Cappenberg) N, Krumme( Horstmar) W, Schulte Johann(Nottuln) N, Schulze-Gahmen(Gahmen) S;

Grundname:Möllmann/ Affhüper(Oberaden) O, Hennig(Methlar) O, Bettmann( Obemassen) O,

Grundname:Overmann/ Beisenherz(Lanstrop) O, Kranemann(Horstmar) S;

Grundname:Schliecker/ Oberwein(Dern) S; Liefland (Horstmar) W; Hüsing(Altenderne) S; Lethmann(Oberaden) O; Wewer ( Grevel) W;Göbel(Asseln) S,

Gtundname:Schlüchter/ Victor(Altlünen) W; Winkelmann(Altlünen) W;

Grundname:Vittinghoff/ Roeger/Waltrop) W,

Grundname:Witte/ Schaumann(Horstmar) S; Hüsemann (Derne) S; Heuner(Altenderne) S; Lindemann(Oberaden) O;

Grundname:Wulff/ Hockenbrinck(Derne) S, Eckholt(Lanstrop) S,

 

Vermutlich (2022) alte Familien oder Kotten in  Brambauer 

Grundname:Althoff/ Distel(Brechten) O; Stoffers(Groppenbruch) W; Busse(Nette) W; Breucker (Holthausen)W; Stricker(Brackel) S; Hagebrauck(Altenderne) S;

Grundname:Am Sudberg/ Schmidt(Waltrop) W;

Grundname:Baukelmann/ Graßmann(Bodelschwingh) W; Westermann(Lindenhorst) W; Schemann(Herringen) ?; Haumann(Lippolthausen) O; Plass(Hönninghausen) ?;

Grundname:Baumeister gnt .Lohschulte/ Baumeister(Brünninghausen) W;

Grundname:Beckmann/ Gröning(Brechten) W; Böse(Hönninghausen) ?; Bertel( Derne) O; Middeldorp (Kemminghausen) S; Grüggel(Kirchderne) S;

Grundname:(Hoch)Böhmer/ Kötter(Gahmen?) S;

Grundname:Brügmann/ vom Berge(Vest Recklinghausen) W; Wortmann(Kemminghausen) W; Hüsemann(Derne) S; Goßmann(Grevel) W;

Grundname:Buschmann/ Kremping(Lippoldhausen) O;

Grundname:Eckloff/ Krämer(LIndenhorst) W; Graßmann(Bodelschwingh) W; Cordes(Holthausen) W; Böse(Hönninghausen/Brambauer) O;

Grundname:Ferige/ Holthoff(Ickern) W; Graevinghoff(Niedereving) S;

Grundname:Gosselke/ Welpmann(Kemminghausen) W; Kemming(Altenderne)S; Wiese(Hönninghausen)O;

Grundname:Gross Hanebeck/ Plaas(Deusen) W; Nierhoff(Lindenhorst) W; Lütge Leege(Niedereving) S; Humann(Derne) S;

Grundname:Gross Oetringhaus / Rödding(Derne)S; Schulte Kemminghausen(Kemminghausen) S; Graßmann(Bodelschwingh) W; Wemper(Lindenhorst) W; Plaas(Holthausen) W; Westermann(Holthausen) W; Hüsemann(Lippoldhausen) O; Schmitz(Bonn-Poppelsdorf) S;

Grundname:Gross Herrenthey/ Wortmann(Kemminghausen) W; Plaas(Deusen)W; Nierhoff( Lindenhorst) W; Dudt (Brackel) O;

Grundname:Gross Meinninghausen/ Schulte Lindenhorst(Lindenhorst) W; Brinck(Brechten) S; Baukloh(Holthausen)W; Meinks(Lanstrop) O;

Grundname:Haumann/ Hüsemann(Kump) ?; Haumann(Gahmen) S; Cordes(mann) (Holthausen) W; Westermann (Holthausen) W;

Grundname: Hüpp / Küper(Ksp. Mengede) W; Anton(Waltrop) W; Heitkamp(Gahmen) S; Gierse(Wilhelmstahl) ?; Altegoer(Bochum)W; Zimmermann(Hennef)S; Pfeiffer(Bonn)S;

Grundname:In der Rieth/ Rusche(Eving) W; Kuckelke(Holthausen) W;

Grundname:Kleine Hanebeck/ Mencke(Schwieringhausen) W; Holthoff(Hönninghausen) O; Heuner(Lindenhorst)W; Luthe(Derne) O;

Grundname:Kleine Herrenthey/ Plass(Holthausen) W; Hubbert(Bövinghausen) S; Baukloh(Holthausen) W; Plaas(Deusen) W;

Grundname:Klein Meininghaus/ Schulte Tockhausen(Tockhausen) W; Haumann(Gahmen) S; Emschermann(Deusen) W; Overdorp(Eving) S; Trillmann(Brechten)S; Berensmann(Wambel) O;

Grundname:Klein Oetringhausen/ Baukelmann(Tockhausen) W; Plaas(Hönninghausen) O;

Grundname:Koch/ Koch(Gahmen) S; Bendhaus(Lippoldhausen) O; Buschmann(Tockhausen) W; Koch(Ickern) S;

Grundname:Mergelskamp/ Althoff(Waltrop) O; Schumacher(Lippe) ?; Busemann(Alstedde) N; Bauhaus(Südkirchen) N;

Grundname:Piepenbrink/ Graßmann(Schwieringhausen)W; Tuitmann(Sölde) S; Herkelmann(Holthausen)W; Haumann(Lippolldhausne)O;

Grundname:Plaas/ Westermann(Holthausen) W;

Grundname:Schulte Tockhaus/ Brinckmann(Brechten) O; Kümpken(Kump b. Derne) O;

Grundname:Stämmer/ Potthoff( Altenderne) O; Wenner(Brechten) S;

Grundname:Tockhaus/ Dortmann(Waltrop?) W; Wildoer/Waltrop) W; Kruse(Kemminghausen) S;

Grundname:Trillmann/ Kümpken(Kump/Derne)O; Rüpping(Lippholthausen)O; Schulte Baukloh(Holthausen) W;

 

Vermutlich (2022) alte Familien oder Kotten in Niederaden

Grundname:Althoff/ Schulte(Methler) O, Kortenbusch (Lünen) W, Affhüper(Oberaden) O: Lentze (Ültzen) ?; Drueb(Unna) O; Lohoff (Lippolthausen) W; Rogge (Altmethlar) O; Spielfeld (Weddinghofen) N;

Grundname:Bergmann/ Kötter(Afferde) O; Buck(Lünen) W; Schulze-Heil(Heil) N; Blüggel(Kamen) O;

Grundname:Bothe/ Plümer(Hostedde) W; Drath(Kamen) O; Spielhoff(Weddinghofen) N; Schmiemann(Hostedde) W; Vorhoff(Altenderne) S;

Grundname:Brinckmann/ Kleinbecker( Horstmar) W; Becker (Lünen) W; Bolle(Hagen) S; Overhoff gnt. Westermann( Husen) W; WittkamP(Westick) O;

Grundname:Ellrichmann/ Potthoff(Altenderne) S; Kämper(Ksp. Menden) S; Neuhoff(Weddinghofen) N;

Grundname:Elsermann/ Schulte-Aden(Mether) O, Uebbing(Derne) W; Rehfeuter(Oberaden) N; Kaffsack(Oberaden) N; Kötter(Oberaden) N; Simon(Horstmar) W;

Grundname: Grundmann/ Kleimann(Lanstop) S; Schnier(Lanstrop) S; Althoff(Kurl) S; Wellinghofen(Lanstrop) S;

Grundname: Hagedorn/ Lanfermann(Horstmar) W; Höner(Weddinghofen) N; Helmig(Weddinghofen) N;

Grundname: Huchsel/ Vogelsang(Wickede) S; Brinckmann(Lünern) S; Borgmann(Asseln) S; Meßling(Brackel) S; Torck(Horstmar) W; Maes(Siddinhgausen) ?; Lohoff(Lippolthausen) W;

Grundname: Neuhoff/ Schlottmann(Oberaden) O; Nase(Bergkamen) O;

Grundname: Röhenbeck Rühenbeck/ Schulte/Westick) W; Althoff(Heil) N; Vogelsang(Wickede<) S; Voß(Mühlhasuen) S; Schwiermann(Köörne) W; Schauhoff(Strickherdicke) S;

Grundname:Schmelzig/ Hagedorn(Methler) S; Lunecke(Westick) S;

Grundname:Steve Stöve/ Lueg(Methler) S; Döbbemann(Oberaden) N; Berckenbusch(Kirchderne) S; Krumme( Horstmar) W; Neuhaus gnt. Backs(Sölde) W;

Grundname:Stoverock/ Haumann(Gahmem) W; Kortenhoff(Lünen) W; Knieper(Kamen) O; Schulze(Altenmethler) S; Vieseler(Sölde) W;

Grundname:Wever/ Bernds(mann)(Wambel) S: Torck(Horstmar) W; Buss(Dortmund) S; Brüggmenna(Derne) S; Klute(Oberaden) N; N. gnt. Wefer(Altenmethler) O;

Grundname:Wienecke/ Hagemann(Megede) W; Teisler (Brechten) W; Büscher(Wickede) S; Biermann(Westick)S; Thüne(Kurl) S;

 

Vermutlich (2022) alte Familien oder Kotten in Alstedde

Grundname:Schulze Alstedde/ Selter(Lünen) S; Hollermann(Lünen)S; Vette(Brackel)S; Föcking(Brackel)W; Hanebeck(Lünen)S;

Grundname:Bücker/ Lüggert(Wethmar)O;

Grundname:Busemann/ Röllmann(Altlünen) O; Rütershoff(Lünen)S;

Grundname:Frey/ Schulte(Klause Kreis Meschede) S;

Grundname:Gremme/ Gröteke(Alstedde)W;

Grundname:Gröteke/ Böse gnt. Rademacher(Gahmen) S; Jochmann(Selm) N; Bleck(Waltrop) W; Flues(Beckinghausen)O; Kortendieck(Selm) N; Bisplinghoff(Waltrop)W;

Grundname:Grundmann/ Schulte zum Hagen(Hagen?) S;

Grundname:Kerckhoff/ Bußmann(Bork)N: Karmann(Wethmar)O;

Grundname:Middorp/ Strick gnt. Ostermann(Husen) W;

Grundname:Schulte Alstede/ Lippmann(Heil) O; Rieve gnt. Bliesing(Herbern)N; Schulze Funhoff(Ehringhasuen)W; Dörlemann(Bork)N; Kreutzkamp(Cappenberg)N; Kalthoff gnt Lünemann(Hassel)N; Schulze Fronig(Werne) O; Schulze Hagen(Olfen)W; Wiemann(Berlin) O;

Grundname:Schulte Schöneberg/ Schwerdt(Bork)N:

 

Vermutlich (2022) alte Familien oder Kotten in Altlünen

Grundname:Althoff/ Wienke(Wethmar) O;

Grundname:Böömken Böhmken/ Kersting(Wethmar) O;

Grundname:Kotten Börger/ Kreutzkamp(Kurl? oder Cappenberg) O; N;

Grundname:Bösemann Beusemann/ Gorges(Wethmar) O; Stoltenberg(Horstmar) O;

Grundname:Bössing/ Kerssen gnt. Rademacher(Gahmen) S;

Grundname:Borgschulte/ Flügel(Beckinghausen)O; Bullerbeck(Netteberge)N; Ickerod(Olfen)W; Evert(Selm) N; Enkmann(Altahlen)O; Bliessing(Südkirchen) N; Schulze Bliessing(Südkirchen)N; Grosse Wiesmann(Appelhüsen)N;

Grundname:Bütterling/ Wiencke(Wethmar)O; Hererhold(Suttrop b. Lippstadt) O; Fenske(Westpreussen) O; Walter(Lünen)S;

Grundname:Kotten Fröhner/ Karmann(Wethmar)O; Bußmann(Bork) N;

Grundname:Greve/ Alstedde(Alstedde)W;

Grundname:Gründken/ Kost(Kirchlinde) W; Diwisch(Mähren)O,;

Grundname:Hüser/ Schulz(Cappenberg) N; Reismann(Ottmarsbocholt)N; Mastenbrock(Nieerlande)W; Hersmann(Unna)O;

Grundname:Küter/ Wasmann gnt. Linnemann(Werne) O; Wethmar(Wethmar)O;

Grundname:Kotten Laakmann Lackmann/ Brockmann(Wethmar)O; Göke(Bork-Hasseln) N; Merten-Steinkuhl(Alstedde)W;

Grundname:Mackenberg/ Wienecke(Wethmar)O;

Grundname:Meermann/ Künzeler(Netteberg)N; Tillmann(Olfen) W; Kroes(Werne) O; Backhove(Werne)O; Schäper(Südkrichen) N; Kranemann(Bork)N; Banaschek(Polen)O; Grossa(Südkirchen)N; Eickkämper(Gladbeck) W; Scheitgen(Bottrop)W; Engelkamp(Bork)N; Wenge(Südkirchen)N; Hüsing(Lünen) S; Otto(Alstedde) W; Kloprieß(Budberg)O; Wilms gnt. Riekert(Budberg)O; Brös(Henrichenburg)S; Untiedt(Ahlen) O, Wallbaum(Ahlen)O; Streffling(Ahlen) O;

Appels(Bork)N, Reesmann(Bork)N; Bielefeld(Bork)N; Funnemann(Bork)N; Möllers(Bork)N; Dahlkamp(Bork)N;  Bruenkamp(Bork)N; Rehr(Südkirchen)N; Crasbutter/Krasbutter(Südkirchen)N; Beckmann(Südkirchen)N; Hörstrup(Südkirchen)N; Riwe(Südkirchen)N; Wieschmann(Südkirchen)N; Baumholt/Bomholt(Südkirchen)N; Schulte Katheman(Südkirchen)N;

Grundname:Melis/ Kaim(Bochum-Hövel) O;

Grundname:Otto auf der Heyde/ Otto auf dem Knapp(Altlünen) O; N; W;

Grundname: Otto auf dem Knapp/Hüls(Bork) N; Zunft(Schlesien) O; Swenneken gnt. Schliering(Bork)N; Higgemann(Südkirchen)N; Lettmann(CappenbergN; Gräflinghoff gnt. Schulte Bergcamen( Bergkamen) O; Leithaus(Kamen)O; Witthoff(Selm)N; Fischer(Bork)N; Koeninck gnt. Knase(Selm) N; Affhüpper(Methlar)O; Brauckmann gnt. Affhüpper( Oberaden) O; Hesling(Brackel)S; Pellinghoff gnt. Schulte Elsey ( Oberaden)O; Vogelsang(werne) O; Heuer(Haltern) N; Steinkuhl(Alstedde(W); Böcker gnt. Otto (Bork)N; Averbeck(Billerbeck) N;

Grundname:Quadbeck/ Busmann(Brechten)W;

Grundname:Sadler/ Bergmann(Grevel) W;

Grundname:Schulte Pelleringhoff/ Schulte-Heil( Heil) O; Schulte Hobbeling) Ascheberg)N: Altencappenberg(Bork-Hassel)N; Beckhove(Ottmarsbocholt) N; Sennekamp gnt. Klosterkamp(Stockum)O; Minnerop(Waltrop)W; Reygers(Bork)N; Schulze Hagen(Olfen)N; Ewringmann(Bork)N;

Grundname:Schöpping/ Leninghaus(Ksp. Kurl) W;

Grundname:Seidenpfenning/ Dissel(Werne) O;

Grundname:Struckmann/ Alsteede(Alstedde)W;

Grundname:Tangermann/ Sinderen(Seppenrade) N; Fleitmann(Lünen) S;

Grundname:Vögler/ Karmann(Wethmar) O;

Grundname:Wöstmann/ Heiming(Werne)O; Kortendieck(Senden) N; Sinnwebrink

(Langenberg) S;

Grundname:Ziel/ Stricker gnt. Baumeister( Lippholthausen) W;

 

Vermutlich (2022) alte Familien oder Kotten in Wethmar

Grundname:Brockmann/ Busemann(Alstedde) O; Schwiermann(Waltrop) W; Wischler(Bork) N;

Grundname:Dörner gt. Marcks/ Gorges(Altlünen) W;

Grundname:Hauschopp/ Schimmelmann(Nordkirchen) N; Fittinghoff(brambauer) W; Baier(Sellersen) ?; Giessner(Landau)S; Bennemann(Hamm)O; Behrens(Olfen)W;

Grundname:Leer Lehr/ Hüger(Langern) O;

Grundname:Langenkämper/ Schürmann(Beckinghausen) O; Fischer(Varnhövel)O; Kappelhoff(Oberaden)O; Schensar(Südkirchen)N; Trahe(Ascheberg)N;

Grundname:Lüggert / Bassenhoff(Altlünen) W;

Grundname:Möllmann/ Tockhausen(Tockhausen)W;

Grundname:Niehus Neuhaus/ Kreutzkamp/Cappenberg)N; Schulze Altenbork(Altenbork)N;

Grundname:Schulte Wethmar/ Marcks(Bork) N; Rieve gnt Blising(Südkrichen)N: SchulteAlthoff(Bork) N; Cruse(Waltrop) W; Steinkuhl(Werne)O; Leppelmann(Waltrop)O; Thüsing(Werne) O; Heege(Gelsenkirchen-Buer)W; Lensing(Rees)W; Middeldorf(Datteln) W; Schute Bliesing(Südkirchen)N; Ody(Köln) S; Meißner(Weizenau)?; Schulze Höpping(Münster)N; Neuhaus(Billerbeck)N; Hördemann(Bork) N; Högemann(Ochtrup)N; Strath(Hohenlimburg)S; Rausch(München) S; Pernhorst(Lüdinghausen)N;

Grundname:Kotten Tiemann/ Büscher(Waltrop) W;

Grundname:Victor/ Goerschlüter(Kr. Borken)N;

Grundname:Wienke Wieneke/ Bütterling(Altlünen)W;

Einwohnerzahl:

1341 = 400 Einwohner

1719 = 1238 Einwohner

1765 = 972 Einwohner

1858 = 2800 Einwohner

1858 = 500 Einwohner in Brambauer

1858 = 178 Einwohner in Becklinghausen

1858 = 129 Einwohner in Gahmen

1858 = 371 Einwohner in Horstmar

1858 = 158 Einwohner in Lippolthausen

1885 = 3900 Einwohner ab hier macht sich die Zuwanderung bemerkbar

1910 = 10530 Einwohner

1932 = 45612 Einwohner

1933 = 45895 Einwohner

1970 = 73170 Einwohner

1970 = 15262 Einwohner in Altlünen

1980 = 88312 Einwohner

2002 = 93000 Einwohner

2021 = 87732 Einwohner

 

Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten in Lünen

  1. Vorsitzender der Vereinigung Lüner Briefmarkensammler von 1957 ab 2/1982 bis heute ,Ausrichtung 3 LÜPOSTAS, 1 Ausstellung auf dem Gelände der Landesgartenschau 1996 in Lünen, Mitarbeiter im OrgaTeam der NAPOSTA 1993 in Dortmund, Ideengeber der Sondermarke für die Kulturstadt 2010
  2. Presse und Sozialwart im Schützenverein Nordlünen-Alstedde von 1834 1981-1989 Eine ausgearbeitete Fotoausstellung zum 150-jährigen Jubiläum des Vereins in der Sparkasse Altlünen im Jahre 1984 mit Fotos und alter Schützenkette, Mitglied seit 1.07.1971 bis heute
  3. Stellvertretender Geschäftsführer bzw. Geschäftsführer im Schützenkreis Lünen vom04.1985-4/2005
  4. Mitglied im Verein Dach über dem Kopf Kassierer von 1995 bis 2014
  5. Vorsitzender des Computergenealogie e.V. (1989-1999) und Gründer mit heute (2022) über 4000 Mitgliedern in der Welt, Ausrichter des 50. Deutschen Genealogentages im Jahre 1998
  6. Beisitzer im Vorstand des Verein „Forum Demokratische Vielfalt“ ab 24.9.2022 Mitorganisator des 1. und 2. Parteienkongresses in Münster-Hiltrup
  7. Volunteer bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 und bei Kulturstadt 2010
  8. Seit 1990 bei den Europa-, Bundestags-, Landtags-, Kommunalwahlen als Wahlvorsteher oder stellv. Wahlvorsteher tätig
  9. Mitgliedschaft in der Veranstaltergemeinschaft von Antenne Unna 1988-2015 Mitglied in der Tarifkommission(1993)
  10. Mitgliedschaft bei „Radio Unna e.V.“ als Geschäftsführer 16.03.1987-12/1989
  11. Hauptschöffe beim Landgericht Dortmund 1998-2013
  12. Mitglied in der Vertreterversammlung der Volksbank Waltrop gewesen
  13. Mitglied in der Vertreterversammlung des Bauverein zu Lünen gewesen
  14. Mitglied in der Organisation des Generationstreffen am 6. Mai 2023
  15. Mitdarsteller bei der Nikolausveranstaltung mehrere Male schon
  16. Darsteller des Ewald Zappenduster
  17. Mitarbeiter in der Organisation des AOK-Volleyballturnier in Herten am 4.6.2011.

Mitgliedschaft bei der CDU Lünen 1985-11.11.1993 Schriftführer im   Stadtverband Lünen, Beauftragter für Volksbegehren                                 und Europawahl , Arbeitskreisleiter für Neue Technologien und Beisitzer beim  Ortsunionsvorstand  Altlünen

Mitgliedschaft beim Schützenverein Nordlünen-Alstedde seit 01.07.1971

Mitglied beim Verein „Dach über dem Kopf“  Gründungsmitglied seit 1996

Mitgliedschaft Vereinigung Lüner Briefmarkensammler seit 1981

Mitgliedschaft der STATT Partei Die Unabhängigen seit 1992

 

Bezirksvorsitzender, stellv. Landesvorsitzender, stellv. Bundesvorsitzender seit 1995

Bürgermeisterkandidat 1999, 2004 und 2009 für Lünen

Ratstätigkeit von 1999 bis 2014 für die STATT Partei die Unabhängigen.

Schule:

1963-1968 Viktoriaschule Lünen

1968-1972 Gemeinschaftsschule Wethmar  /Schulsprecher und Klassensprecher  Hausmeiter: Herbert Eppen KLassenleher: Herr Mergelsberger war Mitglied im Kreistag Lüdinghausen

1972-1974 Handelsschule Altlünen

Beruf:

1974- 1977 Ausbildung bei der DAK zum Sozialversicherungsfachangestellter

1977-1978 Grundwehrdienst bei der 7. Panzerdivision in Unna  in der Sicherheitsabteilung im Generalstab

1978-2017 AOK Castrop-Rauxel, Recklinghausen, AOK NordWest

Schwerbehindertenbeauftragter der AOK Recklinghausen jetzt AOK Nordwest  von 2004-2012

 

Funktionen im Rat:

Fraktionsvorsitzender und stellv. Fraktionsvorsitzender,

Ältestenrat

Rechnungsprüfungausschussvorsitzender,

Wahlprüfungsausschussvorsitzender ,

Mitglied im Aufsichtsrat von den Wirtschaftsbetrieben Lünen,

Verbandsversammlung der Sparkasse zu Lünen,

Beirat für Flüchtlingsfragen,

Wirtschaftsförderungskommission,

Umlegungsausschuss,

Beirat für Flüchtilingsfragen

Ausschuss für Bürgerservice und Soziales

Mitglied im Lippeverband Dortmund  -Verbandsversammlung

Haupt- und Finanzausschuss

Rat

 

 

 

Dieter God

Email:dietergod @aol.com, per Handy 0179 4947 395 oder 02306/2 37 77

Vielleicht habe ich Sie etwas neugierig auf Ihre persönliche Familie gemacht. Sie können gerne weitere Informationen nachfragen.

Selbstverständlich können Sie mich anschreiben permail oder anrufen.

 

Wer hat geholfen:

A) Insbesondere danke ich Frau Eva Holtkamp aus Waltrop für die viele Arbeit bei der Zusammenführung der Familien. Nur durch sie konnten viele Angaben genutzt werden.

B)Sabine und Peter Otto, Lünen haben Korrektur gelesen und Hinweise gegeben, insbesondere bei  der Familie Otto

C)Eva und Eugen Holtkamp haben Korrektur gelesen

 

Literatur:

A)Ruhr Nachrichten

B)Westdeutsche Allgemeine Zeitung

C)Lüner Anzeiger

 

Literaturverzeichnis und Quellen:

1)Kleine Geschichte der Stadt Lünen Reiß/Lehnemann

2)Chronik der Stadt Lünen , Georg Spormecker, aus dem Lateinischen übersetzt und neu bearbeitet von Hermann Wember, Lünen 1962

3)Georg Gerlichs Chronik der Stadt Lünen, herausgegeben von Franz Nigge, Lünen 1905

4)Franz Nigge, Untersuchungen zur Geschichte Lünens von der Entstehung der Stadt bis um die Mitte des 14. Jahrhunderts, Lünen 1905

5)Wingolf Lehnemann, Über Siegel und Wappen der Stadt Lünen in Der Märker, Heft 1/1977

6)Stadt Lünen, 650 Stadt Lünen, 1341-1991, 1991

7)Stadt Lünen, 675. Stadtjubiläum im Jahre 2016

8)Datenchronik der Stadt Lünen, Wingolf Lehnemann, Herausgeber die Stadt Lünen, 1992

9)Peter Löffler, Ein Plan der Stadt Lünen, vom Beginn des 18. Jahrhunderts in Dortmunder Beiträge, 62/1965

10)Wingolf Lehnemann, 950 Jahre St, Marien, Lünen 1968

11)Bilder und Karten aus dem Stadtarchiv Lünen

12)Von der Vielzahl zur Einheit Schriftreihe Heft 7 Lünen 1987 Stadtarchiv

13)Städte und Gemeinden in Westfalen 16, Landschaftsverband Westfalen, 2017, Stadt Lünen, Sandra Hamer,

14)Internetseite der Stadt Lünen, Stadtarchiv und Allgemein

15)Internetseite der Hanse

16)Die Geschichte der Gemeinde Altlünen, Alois Siegeroth, 1964 und 1974

17)Lünen 1918-1966,Beiträge zur Stadtgeschichte,

Herausgegeben im Auftrag der Stadt Lünen von Fredy Niklowitz und Wilfried Heß ,Lünen 1991

18)Familienforschung, Ahnentafel, Wappenkunde, Peter Bahn, Falkenverlag 1998

19)Familien- und Stammbauforschung leicht gemacht, Joachim Wolters, Goldmann Ratgeber, 1993

20) Wo leben unsere Vorfahren? Ortsbezüge in der Genealogie, Verlag Degerer & Co. Insingen, 2008

21)dtv-Atlas Namenkunde Deutsche Vor- und Familiennamen, Konrad Kunze, 2005

22)Duden Familiennamen , Herkunft und Bedeutung von 20 000 Nachnamen,

Rosa und Volker Kohlheim, 2000

 


Der Verein „Forum demokratische Vielfalt“

28. September 2022

Forum demokratische Vielfalt – Damit jede Stimme zählt! Häufige Fragen Was ist das Forum demokratische Vielfalt? Das Forum demokratische Vielfalt ist ein Verein, welcher am 24. September 2022 in Münster-Hiltrupauf dem 2. Parteienkongress gegründet wurde und der sich für alle „kleinen“ und „nicht-etablierten“ Akteure der politischen Landschaft einsetzt. Eine Mitgliedschaft steht allen demokratischen Parteien, Wählergruppen, Organisationen und Einzelpersonen offen. Neben dieser Bedingung ist der Verein tagespolitisch und inhaltlich neutral. Was soll das Forum demokratische Vielfalt machen? In den ersten Monaten wird der Verein eine parteiübergreifende Austausch- und Kommunikationsplattform für alle außerparlamentarischen demokratischen Kräfte aufbauen. Indem wir Wissen, Kontakte und Erfahrungen miteinander teilen, stärken wir alle demokratischen Akteure jenseits der Bundestagsparteien und unsere Gesellschaft allgemein. Nur, wenn wir mehr Menschen für politische Fragen begeistern, haben wir und unsere Ideen eine Zukunft. Durch parteiübergreifende Bildungsarbeit, Kampagnen und Veranstaltungen wollen wir auch in Zukunft die Aufmerksamkeit auf unsere gemeinsamen Herausforderungen (z.B. die Ungerechtigkeiten im Wahlrecht) lenken. Nur zusammen werden wir es schaffen, Anliegen wie die Ersatzstimme, parteiübergreifende Landeslisten oder digitalisierte Unterstützungsunterschriften endlich zu realisieren. Unsere Organisation hat bereits eigene Infrastruktur, Bildungsarbeit usw. Lohnt sich die Mitgliedschaft? Das macht nichts! Die Mitglieder im Forum Demokratische Vielfalt zahlen nur einen minimalen Beitrag, der dazu dient, einen Online-Auftritt, die Kommunikationsforum und Verwaltung zu finanzieren. Alle weiteren Investments von Zeit und Geld sind komplett freiwillig und werden den einzelnen Personen und Gruppen überlassen, die sich für das jeweilige Thema begeistern. Wir sind uns sicher, dass jede politische Partei vom zusätzlichen Know-How und der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit profitieren wird. Immerhin sind fehlende Aufmerksamkeit, mangelhafte Vernetzung und verpasste Kooperationen die drei Hauptgründe dafür, dass die „sonstigen Parteien“ noch immer weit von echten Wahlerfolgen entfernt sind. Der überparteiliche Charakter des Vereins ist auch eine Eigenschaft, die keine Partei alleine glaubwürdig vertreten kann. Wir haben genug gemeinsame Baustellen, also: Warum alles alleine machen, wenn es zusammen besser geht? Unsere Partei ist in der staatlichen Teilfinanzierung. Darf sie Mitglied werden? Natürlich – solange sie 2021 keine Bundestagsfraktion hatte. Sollte Ihre Partei Spenden für einen Parteienkongress oder andere parteiübergreifende Projekte sammeln, erhält sie bekanntlich Zuschüsse vom Staat. Solche Win-Win-Kooperationen wollen wir selbstverständlich ermöglichen.

 

 


STATT Partei fordert einen erhöhten Zuschlag für die Rentner und Pensionäre

27. September 2022

Nach vielen Diskussionen der Ampelkoalition und das ab 1. Dezember 2022 die Rentner und Pensioäre einen Zuschlag von 300 Euro bekommen.  Wenn man die Preissteigerungen von über 50%  im Lebensmittelbereich, Strombereich, Gasbereich und alle andere notwendigen Materialen steigt, sind  die 300 Euro (minus Steuern) zu wenig. Daher fordert die STATT Partei Die Unabhängigen,  das dieser Betrag auf 500 Euro angehoben soll.  Wieviele Rentner und Pensionäre können die Kosten bald nicht mehr tragen , da viele an ihrem Existenzminnimu liegen.

Dieter God  stellv. Bundesvorsitzender der STATT Partei


Gründung des Vereins „Forums Demokratische Vielfalt“

27. September 2022

Am 24. September 2022 trafen sich 13 Parteien und weitere Kandidaten für eine Mitgliedschaft zur Gründung des „Formums Demokratische Vielfalt“ in der Stadthalle Münster-Hiltrup  zur Gründung. Nachdem die Satzung vorgelsen worden ist unterschrieben die Gründungsmitglieder die Satzung.  Es wurde die Vorstandswahlen durch geführt.  Gleichberechtigte Vorsitzende wurde Bianca Schubert aus Mecklenburg-Vorpommern und Victor Schmidt aus Münster, Schatzmeister wurde Macus Hißfeld aus Dortmund als Beisitzer wurde Dieter God aus Lünen, sowie zwei weitere Beisitzer. Für weitere Kleinstparteien besteht die Möglichkeit, nachdem diese dem „Münsteraner Manifest“  zu Demokratie in Deutschland und Europa bekennen. Entsprechende Aufnahmeentscheidung trifft der Vorstand.  Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 Anschliessend traten die normalen Mitglied ein. Nach einer Pause ging es weiter und es wurde über die weiteren Ziele des Vereins gesprochen.  Ein Thema wird die Ersatzstimme-Sytem  sein.  In einem Ersatzstimmen-System dürfen die Wähler/innen eine zweite Partei benennen, an die ihre Stimme fällt, falls die Partei der ersten Wahl an der Sperrhürde scheitert. Ein tolles und gerechtes Wahlsystem, das aber bislang leider noch nirgendwo im Einsatz ist. Wir wollen es ändern!

Dieter God, stellv. Bundesvorsitzender der STATT Partei Die Unabhängigen  und Beisitzer im Verein

Koalitionsverhandlung 1999

15. Oktober 2021

Ich kann mich noch erinnern wie die Koalitionsverhandlung mit der CDU,FDP, Bündnis 90/Die Grünen und STATT Partei. Ein wichtiges Thema für uns war, die IT-Ansprechpartner für die Schulen. Wir hatten mehr als 1 Person gefordert, nach einiger Zeit sollten wir erneut darüber prüfen, ob noch welche Personen eingestellt werden.


Nachhaltigkeitsmanager

11. September 2020

Pressebericht Nachhaltigkeitsmanger


Wahlprüfsteine vom ADFC

10. September 2020

Fragebogen vom ADFC

Wahlprüfsteine ADFC


Internationaler Tag der Demokratie am 15. September 2020

10. September 2020

Erklärung zum Internationalen Demokratietag 15092020