Veranstaltung der Stiftung Westfalen-Initiative in Dortmund

25. November 2007

Der Fraktionsvorsitzende Dieter God der STATT Partei und das Kreistagsmitglied Marc Elsbeck waren am vergangen Freitag auf einer Veranstaltung der Stiftung Westfalen-Initiative in Dortmund. Auf dem Podium waren der Oberbürgermeister von Dortmund, Herr Langemeyer, Oberbürgermeister von Hamm, Herr Hunstiege, der Leiter des Kommunalverbandes Herr Klink, die Moderation machte Herrn Erdmann Linde vom WDR.

Bei dieser Veranstaltung ging es um die Zugehörigkeit von Dortmund, Kreis Unna, Hamm zum Ruhrgebiet. Wie fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger zum Ruhrgebiet? Im nächsten Jahr wird dann auf dem politischen Bankett über die Zukunft des Ruhrgebietes entschieden. Wie fühlt sich der Lüner Bürger? Es ging auch um die Regierungsbezirke Arnsberg, Münster und Düsseldorf. Die STATT Partei Die UNABHÄNGIGEN hält schon seit mehr als 10 Jahre die Regierungsbezirke für überflüssig. Hier sollte die Städte und Kreise mehr Kompetenz erhalten. Natürlich auch mit dem entsprechenden Geldleistungen bzw. Transferleistungen und nicht wie auch die jetzige Landesregierung CDU/FDP alles nach unten schiebt und die Zeche zahlt die Stadt bzw. der Bürger.

Wir werden diese Entscheidungen verfolgen.


STATT Partei DIE UNABHÄNGIGEN lehnen Diätenerhöhung ab

24. November 2007

Unverschämte Selbstbedienung der Bundestagsabgeordneten auch im Kreis Unna

Der Vorstand der bundesweiten STATT Partei hat die vom Deutschen Bundestag beschlossene Erhöhung der Abgeordnetendiäten um fast 10% scharf kritisiert.

“Die Reallöhne der Arbeitnehmer in Deutschland stagnieren seit Jahren. Gleichzeitig explodieren die Preise für Strom, Benzin und Lebensmittel. Empfängern von Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe, die von den Preissteigerungen besonders hart betroffen sind, verweigert die Politik eine Aufstockung der Unterstützungsleistungen. Aber die Damen und Herren Volksvertreter genehmigen sich einen kräftigen Schluck aus der Diätenpulle, finanziert vom Steuerzahler”, so Dieter God, Stellv. Bundesvorsitzender der STATT Partei DIE UNABHÄNGIGEN.

Die STATT Partei DIE UNABHÄNGIGEN fordern eine grundlegende Reform der Abgeordnetenbezahlung. Die Parlamentarier des Deutschen Bundestages dürfen zukünftig nicht mehr selbst über die Höhe ihrer Bezüge befinden und damit in eigener Sache entscheiden. Vielmehr muß der Bundespräsident Herr Köhler als Vorsitzender einer Expertenkommission jährlich die angemessene Höhe der Diäten festlegen. Hier ist der Bundespräsident mal gefordert, sich vor der grossen Koalition zu widersetzen. Ausserdem haben die Abgeordneten zukünftig selbst für das Alter vorzusorgen. Die heute gewährte Vorsorgepauschale, die es zukünftig bereits nach einem Jahr Parlamentszugehörigkeit und nicht wie bislang erst nach 8 Jahren geben soll, ist zu streichen. Heute muss ein normale Bürgerin und Bürger dafür 30 bis 40 Jahre arbeiten um diesen Betrag als Rente zu bekommen.

Darüber hinaus muss es den Parlamentariern im Deutschen Bundestag und in den Landtagen endlich untersagt werden, neben ihrem Mandat Nebentätigkeiten auszuüben. Laut Bundestagsverwaltung gehen derzeit 142 Bundestagsabgeordnete einer bezahlten Zusatzbeschäftigung nach. Sie erzielten damit in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres Einkünfte in Höhe von 5,8 Millionen Euro. Aus Sicht der STATT Partei sind diese Nebentätigkeiten ein politischer Skandal, denn sie schaffen Doppelloyalitäten und unterhöhlen so die Unabhängigkeit der Volksvertreter. Außerdem hindern sie den einzelnen Abgeordneten daran, sich seinen parlamentarischen Aufgaben in zeitlich angemessenem Umfang zu widmen.

Dazu Dieter God: “Die Parlamentarier in Berlin haben sich die Diäten kräftig erhöht, ihre zahlreichen Privilegien aber unangetastet gelassen. Für den einfachen Bürger, dessen Geldbeutel sich wegen der drastischen Preissteigerungen immer schneller leert, ist diese Selbstbedienung nicht mehr nachvollziehbar. Über die wachende Politikverdrossenheit in unserem Land sollte sich deshalb niemand wundern.”


Stadtplanerin zu Besuch bei der Fraktion

13. August 2007

Die Fraktion der STATT Partei hat in Ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause die Stadtplanerin Astrid Linn zu Besuch. Es ging insbesondere um die Stadtentwicklung in der Stadtmitte. Die Fraktion begrüsst das Konzept, welches ein ganz neues Stadtbild ergibt. Einige Knackpunkte gibt es, z. B. Kulturzentrum, Neubau einer Schule, Fläche in der Nähe von Zeemann, Freibad, Überquerung der B54 Kurt-Schumacher-Str., um nur einige zu nennen. Es kam auch der Gedanke auf, ob die Stadtverwaltung nicht einmal auswärtige Besuchen nach Ihrem Eindruck von der Stadt befragen. Die Aktion sollte von der Verwaltung aufgegriffen werden. Es gibt auch eine Menge von leeren Geschäften in der Stadtmitte. Die Idee eine „Kümmer“ dafür einzustellen, begrüssen wir jetzt nach einigen Zweifeln. Sind mal gespannt, in welche Richtung das ganze Konzept jetzt geht.


Freiflächen / OGATA / Schule / Citymanager

18. Juli 2007

Die Fraktion der STATT Partei DIE UNABHÄNGIGEN hat sich mit dem Thema „Freiflächennutzung“ schon mehrmals damit befasst. Wir brauchen auch dringend neue Gewerbeflächen, deswegen sind wir für den Bau der Feuerwehrwache an der Gahmener Straße; gleichzeitig sollte in der Verwaltung und bei der Wirtschaftsförderung nochmals nachgedacht werden, ob die weiteren Flächen bis zum Kanal als Gewerbeflächen ausgewiesen werden können.

Es zeigt sich jetzt, dass bei der offenen Ganztagsschule das Geld fehlt. Ich weiss nicht, warum haben wir die 15 Mio Euro eingespart (in Planung) und jetzt sollen sofort wiedermal 250 000 Euro für den Ausbau der OGATA ausgegeben werden. Hier sollte man eben diese Maßnahme wieder zurückgeben oder in dem Konzept der Schulen mit Ersparnissen einkalkulieren. Oder können wir wiedermal das Geld aus dem Fenster werfen, was bei allen Positionen im Haushalt eingespart worden ist? Die Fraktion hat auch eine Verpflichtung gegenüber dem Bürger was mit dem Geld gemacht wird.

Die Fraktion wird sind in der ersten Sitzung am 30. Juli 2007 mit dem Konzept der Schulen befassen. Aus den großen Fraktionen kommen schon heute wieder die Informationen, dass viel Geld ausgegeben werden muss. Hier sollte man das PPP-Modell nehmen. Gerade im Bereich der Schule sollte man an die Zukunft der Schüler und Schülerinnen denken.

Die Fraktion der STATT Partei ist für einen Citymanager. Leider wurden wir bis zum heutigen Tag nicht über das Konzept informiert. Es stellt sich wiedermal heraus, dass die Verwaltung keine Informationspflicht gegenüber den anderen Fraktionen für notwendig hält. Wir werden dies bei einer der nächsten Ältestenratssitzung ansprechen.


Bundesmitgliederversammlung der STATT Partei in Merseburg / Wiederwahl

26. Juni 2007

Am vergangenen Wochenende fand in Merseburg die Bundesmitgliederversammlung der STATT Partei DIE UNABHÄNGIGEN statt. Es ging unter anderem über die 10 Grundsätze der Partei. Zum Bundesvorsitzender wurde Robert Hugo aus Hamburg, stellv. Bundesvorsitzender Dieter God aus Lünen und Ralf Pfannenschmidt aus Merseburg. In den Jahren hat es sich gezeigt, dass die Ideen der STATT Partei in vielen Richtung von anderen Parteien aufgenommen worden sind. Die STATT Partei ist für die Reduzierung der Bundesländer und auch die Wahl des Bundespräsidenten durch die Bürgerinnen und Bürger (welches der jetztige Bundespräsident Herr Horst Köhler) aufgegriffen hat. Wichtig ist auch Sachentscheidung statt Fraktionszwang und Gemeinwohl fördern statt unrealistische Leuchtturmprojekte (Bau des Bades am Heizwerk).


Fachtagung „Wege zur Verbesserung der Berufswahlvorbereitung im Regierungsbezirk Arnsberg in Bochum am 19. Juni 2007

20. Juni 2007

Die beiden Ratsmitglieder der Fraktion der STATT Partei waren bei der Fachtagung „Wege zur Verbesserung der Berufswahlvorbereitung im Regierungsbezirk Arnsberg in Bochum am 19. Juni 2007 anwesend. Eine Vertreterin der Stadt Lünen war auch anwesend.

Das Konzept eines BerufsWahlPass, den es in Bochum und Herne schon gibt, könnte auch für die Stadt Lünen und auch für den Kreis Unna eine Möglichkeit sein, die Berufswahl besser vorzubereiten. Die entsprechenden Unterlagen liegen bei mir vor. Man sollte dieses Konzept in Lünen einrichten. Wir werden zum nächsten Schulausschuss einen entsprechenden Antrag bzw. das Konzept von der Verwaltung vorstellen lassen.

Es gibt schon die entsprechenden Internetseiten: www.berufswahlpass-Bochum.de; www.5ways4me.de; www.weiterbildung-bochum.de; www.wbb-bochum.de

Wir müssen heute was tun und nicht warten.


Ratssitzung Juni 2007

17. Juni 2007

In der letzten Ratssitzung zur Entscheidung des Kraftwerkbaus war unsere Fraktion nur mit einem Mitglied bis zur Stellungsnahme (Cornelia Eggenwirth) anwesend. Die auch mit JA gestimmt hat. Der Fraktionsvorsitzende Dieter God war leider bei der entscheidenden Abstimmung aus beruflichen Gründen nicht anwesend. Selbstverständlich bin ich weiter gegen das Kraftwerk, nur wenn es kommen wird, muss man alle Möglichkeiten schaffen, dass es nach der heutigen Technik gebaut wird. Ab dem Abstimmungspunkt für den Einwohnerantrag war die Fraktion wieder vollständig anwesend. Nach dem Kompromiss, dass die Stadtwerke Lünen sich mehr für die neuen Technologie z.B. Solarenergie einsetzen muss, bin ich gespannt, ob es auch von den Bürgerinnen angenommen wird. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Lünen sollte jedes halbes Jahr eine Information an die Ratsmitglieder geben, welche Leistungen die Stadtwerke erbracht haben. Eine gerechte Berichterstattung bei dieser Entscheidung wäre schon wichtig gewesen.

Bei der Entscheidung für das Zentrum für Kultur haben wir dagegen gestimmt, da wir der Meinung sind, dass hier nicht mit Geld so umgegangen wird, als hätten wir die Millionen Euro übrig. Es sollte hier das notwendigste gemacht werden.


Kraftwerksbau – Ja oder Nein

11. Juni 2007

Die Fraktion der STATT Partei Die Unabhängigen haben sich in mehreren Sitzung mit diesem Thema beschäftigt. Es gibt innerhalb der Fraktion ein „Für und Wider“. Es wurden alle Fakten zu Grunde gelegt. Auch die öffentlichen Veranstaltung haben bei einigen von uns viel Zweifel aufgeworfen. Auch die ganze Verfahrensweise wie diese Sache von der Verwaltung und dem Stadtwerke-Aufsichtsrat eingefädelt worden, sind uns ein wenig schleierhaft. Nachdem in den letzten Tagen auch einige Messergebnisse bekannt geworden sind, verstärkt uns die Meinung hier nicht zu zustimmen. Wir werden einmal mit JA (Ratsfrau Cornelia Eggenwirth) und mit NEIN (Fraktionsvorsitzender Ratsherr Dieter God) stimmen.

Selbstverständlich haben wir die Arbeitsplätze als eine hohe Priorität gesetzt, aber die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger ist für mich noch wichtiger.